Bei den Oldies ist Rüthi die Nr. 1

Der FC Rüthi gewann im zweiten Sonnenbräu-Cup auf dem heimischen Rheinblick bei den Senioren und den Veteranen. Überraschend war der Sieg der Veteranen, weil diese Truppe nach vierjähriger Absenz eben erst neu gebildet wurde.

Mäx Hasler
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Die Rüthner Senioren wurden letzte Saison Regionalmeister. Nun noch verstärkt durch Thomas «Fudli» Mattle (vordere Reihe, 2. v. r.) dominierten die Rüthner das eigene Turnier. (Bild: Mäx Hasler)

Die Rüthner Senioren wurden letzte Saison Regionalmeister. Nun noch verstärkt durch Thomas «Fudli» Mattle (vordere Reihe, 2. v. r.) dominierten die Rüthner das eigene Turnier. (Bild: Mäx Hasler)

Fussball. Seit zwei Jahren heisst das Rüthner Veteranen- und Seniorenturnier Sonnenbräu-Cup. Titelverteidiger waren bei den älteren Herren Diepoldsau-Schmitter und bei den Senioren Rorschach. Nächstes Jahr gibt es nur «einen» Titelverteidiger, das sind nämlich in beiden Kategorien die Rüthner.

Die Veteranen des Gastgeber gewannen am Samstag ihre Kategorie souverän mit neun Punkten vor dem SFE Eichenwies, Rebstein und Montlingen, die mit je einem Sieg drei Punkte holten. Dieser deutliche Gruppensieg ist umso eindrücklicher, weil Rüthi nach vierjähriger Absenz erst seit kurzem wieder eine Veteranentruppe hat.

Wie die Alten sungen …

Nach dem Motto «Wie die Alten sungen, so zwitschern auch die Jungen», wollten die jüngeren Rüthner Oldies den älteren Kollegen nicht nachstehen. Sieben Punkte reichten zum Gruppensieg in der Gruppe B. Diepoldsau-Schmitter holte in der anderen Gruppe sogar noch zwei Punkte mehr. Im Endspiel zeigten die Gastgeber den Rheininslern, wer auf dem Rheinblick das Sagen hat. Mit einem in jeder Hinsicht verdienten 4:2 gewannen die Rüthner den 2. Sonnenbräu-Cup. Rüthi ging relativ locker 3:0 in Führung, ehe Daniel Keel nach 20 Minuten der Anschlusstreffer gelang. Thomas Mattle machte dann mit seinem zweiten Tor – einem sehenswerten Hechtköpfler – alles klar. Das zweite Diepoldsauer Tor, praktisch mit dem Schlusspfiff, war nur noch Kosmetik. Im kleinen Final setzte sich Widnau gegen Rebstein knapp mit 1:0 durch.

Schäumender Pausentee

Fast wichtiger als die Siege war aber das Drumherum um das Turnier. Man freute sich, einander wieder zu sehen und in alten Erinnerungen zu schwelgen.

Herrlich auch, den ehemaligen regionalen Stars beim Kicken zuzusehen. Ob es die beiden Barons (Rolf und Martin Frei) waren, Fudli Mattle, Mäsa Heule, Dani Keel, Hoss oder Chäsli – tönt fast wie Messi – teilweise haben sie nichts von ihrem Können verlernt. Einzig bei der Ausdauer gab es gewisse Mankos. Dies war aber auch nicht verwunderlich, denn statt Pausentee gab es in den Spielpausen mehrheitlich «Sonnenbräu».

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