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BEHERZTE LEISTUNG: Gators beenden Durststrecke

Die Rheintaler gewinnen in Widnau vor vielen Zuschauern ein im hohen Mass emotionales Spiel gegen den direkten Playoff-Konkurrenten Toggenburg knapp, aber verdient mit 6:5 nach Verlängerung.
Die Gators gedachten vor dem Match ihrem erst 25-jährig verstorbenen Kollegen Lucas «Lulu» Rüesch. (Bild: Lars Tinner)

Die Gators gedachten vor dem Match ihrem erst 25-jährig verstorbenen Kollegen Lucas «Lulu» Rüesch. (Bild: Lars Tinner)

Die Gators haben schwierige Tage hinter sich, wobei die sportliche Misere in den Hintergrund rückt: Lucas «Lulu» Rüesch, der erst im letzten Sommer von Herisau nach Widnau wechselte, ist am 30. Dezember an den Folgen eines Herzstillstands verstorben.

Vor dem Spiel liefen alle Gators mit einem Leibchen ein, auf dem der Schriftzug «Lulu» prangte. Auch frühere Sportkollegen von Lucas Rüesch aus Herisau, Appenzell und Waldkirch-St. Gallen wohnten der Schweigeminute vor dem Match bei. Alle wollten diesem einzigartigen Spieler und lieben Menschen nochmals in Gedanken gedenken.

Innert zwei Minuten vom 3:1 mit 3:4 in Rückstand geraten

Zu Beginn des Spiels versuchten es die Gäste mit Distanzschüssen, während der gepflegte Spielaufbau der Gators vorerst nicht zu Torszenen führte. Das Spiel wurde härter, was nach zehn Minu­-ten zur ersten Strafe gegen die Toggenburger führte. Nach kurzer Zeit im Powerplay fand Os­transky Untersander, der zum 1:0 traf. Der Ausgleich der Gäste folgte aber kurz darauf. Zwei Minuten vor Drittelsende stellte Siegrist die Rheintaler Führung wieder her.

Zu Beginn des Mitteldrit­- tels überstanden die Gators ein Unterzahlspiel schadlos, konnten aber nur wenig später selbst ein Powerplay nicht in ein Tor ummünzen. In der 27. Minute setzte Papaj zu einem grandiosen Solo an und erzielte die 3:1-Führung.

Die Rhein-Krokos schienen den Match nun in den Griff zu bekommen. Aber ein Time-out der Gäste zeigte seine Wirkung – und innert zwei Minuten verwandelten sie den 1:3-Rückstand in eine 4:3-Führung.

Plötzlich war die Unsicherheit aus den vorangegangenen Spielen wieder spürbar, doch die Rheintaler stemmten sich vehement dagegen – und Hunziker auf Zuspiel von Siegrist belohnte den aufopfernden Kampf in der 36. Minute mit dem 4:4.

Die Rheintaler kassierten im Schlussdrittel wegen überbordendem Einsatz drei Strafen. Die Gäste taten sich mit dem Defensivspiel der Gators jedoch schwer, aber in der 58. Minute gingen sie im Powerplay dennoch 5:4 in Führung.

Arbnor Papaj dreht die Partie mit zwei späten Toren

Waibel, mit einem Sprint über das halbe Feld, konnte vor dem Tor nur noch regelwidrig gestoppt werden, was einen Penalty zur Folge hatte. Papaj versenkte den Ball gekonnt in den geg­nerischen Maschen. Die Gators drückten nun auf die Entscheidung nach 60 Minuten, der Siegtreffer gelang ihnen aber nicht.

Kurz nach Anpfiff der Verlängerung fackelte Papaj nach einem Querpass von Waibel nicht lange – und erzielte den Siegtreffer für die Gelb/Schwarzen.

Die Zuschauer quittierten die kämpferische Leistung mit einer Standing Ovations. Und Captain Simon Köppel fand bei der Verabschiedung die passenden Worte: «Danke den Zuschauern, ihr seid unser siebter Mann. Unser sechster Mann wird immer ‹Lulu› bleiben.» (vd)

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