Bedeutendstes Turnier im Rheintal

Trotz starker Konkurrenz blieben am viertägigen Hallenconcours in Oberriet zehn Siegerschleifen im Rheintal. Sandra Kobler, Präsidentin des KV Oberrheintal, gewann im Military. Karin Hanselmann erreichte in der Hauptprüfung den zweiten Platz und sicherte sich den Kantonalmeistertitel.

Bruno Eigenmann
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Pferdesport. Herbert Segmüller (Eichberg), Philippe Gall (Oberriet), Amarillys Klee (Berneck), Cindy Hutter (Diepoldsau), Sämi Hanselmann (Oberriet), Otto Steurer (Balgach), Nicole Jakob (Diepoldsau) und Sandra Kobler (Oberriet) konnten mindestens einmal die Ehrenrunde nach der Siegerehrung anführen.

Military-Sieg gegen Spezialisten

Speziell ist der Sieg in der B3-Military-Prüfung von Sandra Kobler aus Oberriet. Souverän setzte sich die Präsidentin des Kavallerievereins Oberrheintal gegen CC-Spezialisten durch. Nicole Jakob dominierte die 90-cm-Konkurrenzen vom Sonntagmorgen regelrecht. Sie gewann beide Prüfungen, in der ersten landete sie gar einen Doppelsieg. Trotz der Doppelbelastung als OK-Präsident zeichnet sich Sämi Hanselmann durch diverse Klassierungen in den vorderen Rängen aus.

Siegesserie beendet

Schon dreimal konnte Karin Hanselmann die Hauptprüfung vom Samstagabend mit ihrem Schimmel gewinnen. Über die respektable Hindernishöhe von 140 Zentimetern gewann sie die erste Prüfung mit der schnellsten Zeit und bestätigte damit, wie gut das Paar derzeit in Form ist. In der Hauptprüfung entschied ein Stechen über den Sieg.

Da Silva gewinnt Hauptprüfung

Arthur Gustavo Da Silva, der gebürtige Brasilianer, der in das erweiterte EM-Kader der Schweiz aufgestiegen ist, verwies die Oberrieterin auf den Ehrenplatz. Als beste Reiterin aus beiden Prüfungen hielt sich Karin Hanselmann mit der Goldmedaille der St. Galler Kantonalmeisterschaft aber mehr als schadlos.

Beliebtes Turnier

Eine ideale Infrastruktur, engagierte Organisatoren und viel Publikum sind die starken Eckpfeiler für das Hallenturnier in Oberriet. Wie beliebt der Anlass bei den Reitern ist, zeigen die Nenn-Ergebnisse: Über 120 Zentimeter hohe Hindernisse starteten fast 90 Paare. Kaderreiter und Profis, die zum Teil von weit anreisten, brachten mit ihren Leistungen viel Spannung in die die sportlichen Entscheidungen.