Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

BEACHVOLLEYBALL: «Papa, hol das Essen ab, ich muss spielen»

Rund 20 Teams nahmen am diesjährigen Weier-Beach in Berneck teil. Während sich die Favoriten vom Team «Carpe Diem» durchsetzen konnten, stand bei vielen Volleyballern vor allem der Spass im Vordergrund.
Lukas Würmli
Pascal Bürki vom Turniersieger «Carpe Diem» schlägt einen wuchtigen Angriffsball. (Bilder: Lukas Würmli)

Pascal Bürki vom Turniersieger «Carpe Diem» schlägt einen wuchtigen Angriffsball. (Bilder: Lukas Würmli)

Lukas Würmli

Grümpeli-Stimmung herrschte am vergangenen Samstag im Freibad Berneck. Über 100 Personen tummelten sich um vier Beach-Volleyballfelder und die vielen Spiele verfolgten. Zugegeben, das Wetter mit seinen lauen Temperaturen liess nicht gera­- de eine ausgeprägte Strandstimmung aufkommen, und ein tückischer Wind erschwerte die Bedingungen für die Sportler zwischenzeitlich. Doch die Spieler liessen sich davon nicht beeinflussen und hatten merklich Spass an den zusätzlichen Herausforderungen. Geriet ein Angriffsball trotzdem mal etwas zu tief oder wurde vom Wind gebremst, so half man zwischendurch auch mit einem kurzen Ziehen am Netz nach. «Dabeisein und Spass haben – das sind die wichtigen Dinge heute», sagt Organisator Simon Schwerzmann, und getreu diesem Motto läuft der Wettkampf auch ab.

Triumph für «Carpe Diem» an der Heimstätte

Man kennt sich untereinander, die meisten Teilnehmer spielen im selben Volleyball-Club im Rheintal. Erfahrene Aktive, Junioren und der junge Nachwuchs, der neben den Spielfeldern Sandburgen baute, die den anflie­genden Bällen jedoch nicht immer standhielten – alle scheinen Teil einer harmonischen Volleyballfamilie zu sein. Auch Gian-Reto Zanetti vom Team «Carpe Diem» schätzt diese familiäre Nähe. Er und sein Partner Pascal Bürki starteten nach diversen Siegen in den Vorjahren als Favoriten ins Turnier und wurden dieser Rolle auch gerecht. Ungeschlagen liessen sich die beiden Einheimischen zum Turniersieger krönen. Im Final bezwangen sie das Team um Manuel Buschor und Sabrina Streule, die als ein­zige Frau im Herrentableau für Aufsehen sorgte, dabei aber sehr bescheiden blieb. «Ich leistete ­lediglich meinen Beitrag, den Unterschied machte Manuel aus», so Streule mit einem Lächeln.

Am Weier-Beach wird auch mal die Zeit vergessen

Zweifelsohne zeigen die Athleten Spiele auf hohem Niveau mit ­abwechslungsreichen Angriffen, starken Blocks und auch viel Einsatz. So sah man auch bei nicht perfekten Bedingungen den einen oder anderen «Dive», bei dem die Spieler nur mit vollem Körpereinsatz den Ball noch erreichten.

Ebenso wichtig war aber auch das Zusammensein, egal ob vor dem ersten Spiel im Café Max, das gemäss Zanetti entscheidend für den Erfolg seines Teams ist, oder im Bistro des Freibads. Dort wird über die Stärke der Gegner philosophiert, die Strategie besprochen oder auch mal die Zeit vergessen. Bis es dann heisst: «Papa, hol mein Essen ab, ich muss jetzt spielen!»

Mehr Bilder: www.rheintaler.ch

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.