Bauwerk Parkett verkauft Land

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St. Margrethen Die Bauwerk Parkett AG verkauft dem Bund 2,15 Hektaren Land. Den Verkaufserlös investiert das Unternehmen unter anderem in den weiteren Ausbau seines Werks in St. Margrethen und seine Spezialisierung als weltweites Parkett-Oberflächenzentrum der Bauwerk Boen Gruppe. Über den Verkaufspreis haben die Parteien Stillschweigen vereinbart.

Nutzerin des südlichen Geländes direkt an der Autobahn A13 wird die Zollverwaltung, die hier in Zukunft ein Zoll-Abfertigungs- und Kontrollzentrum betreiben wird. Dadurch werden in den kommenden Jahren neue Arbeitsplätze in St. Margrethen entstehen.

Decklagenfertigung nach Kroatien verlagert

Der Landverkauf steht im Zusammenhang mit dem erfolgten Aufbau eines eigenen Sägewerks in Kroatien und der anschliessenden Verlagerung der Decklagenfertigung von St. Margrethen an den neuen Bauwerk-Boen-Standort in Durdevac/Kroatien.

Die Bauwerk Boen Gruppe übernahm im Dezember 2016 die Firma Haas dom d.o.o. in Kroatien, um die Rohmaterialversorgung aus dem südosteuropäischen Raum langfristig und nachhaltig zu sichern. Dank des neuen Parkettwerks in Kroatien lassen sich die rohstofforientierten Arbeitsschritte wie die Trocknung und der Zuschnitt von Lamellen möglichst im Ursprungland des Holzes durchführen. Aus diesem Grund wird das nun veräusserte Teilgrundstück in St. Margrethen nicht mehr für die zeitintensive Aussenlagerung der nassen Brettware benötigt.

Öko-Bilanz werde verbessert

Stattdessen erfolgt die Anlieferung von trockenen Deckschichtlamellen zur Parkettfertigung im Werk St. Margrethen zeitnah per Lastwagen. Dadurch werde die Wertschöpfung optimiert und die Öko-Bilanz nachhaltig verbessert, schreibt das Unternehmen. Statt der bisher 600 Lastwagen pro Jahr sind für die gleiche Menge Rohmaterial nur noch 180 Lastwagen nötig; das Rohmaterial wird nun trocken und vorgeschnitten geliefert. (pd)

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