Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

BAUVORHABEN: Stadler Rail: Planungen in St.Margrethen laufen

Die Wahrscheinlichkeit wächst, dass Stadler Rail auf dem Altfeld-Areal baut. Die Bauherrschaft hat das Baubewilligungsverfahren bereits eingeleitet.
Monika von der Linden
Die Bauherrschaft Stadler Rail AG hat den Bauantrag eingereicht für den Neubau der Büro- und Produktionsgebäude auf dem Altfeld-Areal beim Bahnhof St.Margrethen. Die von der Bauherrin beauftragte Totalunternehmerin heisst HRS Real Estate AG. (Bild: Monika von der Linden)

Die Bauherrschaft Stadler Rail AG hat den Bauantrag eingereicht für den Neubau der Büro- und Produktionsgebäude auf dem Altfeld-Areal beim Bahnhof St.Margrethen. Die von der Bauherrin beauftragte Totalunternehmerin heisst HRS Real Estate AG. (Bild: Monika von der Linden)

Monika von der Linden

Stadler Rail beabsichtigt, von Altenrhein nach St.Margrethen zu zügeln. Im April war bekannt geworden, dass der Schienenfahrzeughersteller mit dem Neubau eines Büro- und Produktionsgebäudes auf dem Altfeld-Areal liebäugelt. Die 70'000 Quadratmeter grosse Fläche beim Bahnhof steht zur Verfügung, weil das ursprünglich geplante Europuls-Projekt nicht verwirklicht wird. Die Grundeigentümerin, die Hiag Immobilien AG, hatte es im Juni 2015 aufgegeben.

Damit Europuls hätte realisiert werden können, hatte die Gemeinde das Industriegelände umgezont. Dieser Schritt muss nun rückgängig gemacht und das Altfeld-Areal wieder Industriezone werden. Dies ist ein Teil des Sondernutzungsplanes, der von Mitte August bis Mitte September öffentlich auflag. Ausserdem beinhaltet er einen Überbauungsplan und einen Teilstrassenplan.

Einsprachen sollen bis Ende Monat bereinigt sein

Bei der Gemeinde gingen fünf Einsprachen zum Sondernutzungsplan ein. «Momentan führen wir Verhandlungen», sagt Gemeindepräsident Reto Friedauer. Sie sollen noch im November abgeschlossen werden. «Es sieht so aus, als ob wir in allen Punkten eine Einigung erzielen können.» Um Zeit zu sparen, hat die Bauherrschaft parallel das Baubewilligungsverfahren eingeleitet. Der Entscheid darüber kann aber erst gefällt werden, wenn der Sondernutzungsplan rechtsgültig ist und damit die Voraussetzungen für die Ansiedlung der Stadler Rail geschaffen sind.

Gegen das Baugesuch, das vom 18. bis 31. Oktober auflag, sind bei der Gemeinde ebenfalls fünf Einsprachen eingegangen. Ob sie alle bereinigt werden können, kann der Gemeindepräsident noch nicht einschätzen. Einige Einsprecher haben sich noch mehr Zeit für die schriftliche Begründung ausbedungen.

Im Baubewilligungsverfahren werden nur noch Details festgelegt. Es werden Ausführungsvorschriften behandelt und konkrete bauliche Fragen geklärt. So wäre es zum Beispiel möglich, dass bei einer Anlieferungsrampe geprüft wird, ob Lärmschutzmassnahmen sinnvoll oder nötig werden. Ein weiteres Beispiel wäre die Fassadengestaltung.

Der grösste Brocken sei aber der Sondernutzungsplan, sagt Reto Friedauer. Und dort erwartet er eine baldige Einigung mit den Einsprechern.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.