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Baustart bei Zünd Systemtechnik AG in Altstätten

Das Unternehmen rüstet sich für künftige Herausforderungen und erweitert seinen Standort in zwei Ausbauschritten.
Spatenstich bei der Zünd Systemtechnik AG in Altstätten mit (v.l.) Reto Züst (Leiter Forschung und Entwicklung), Antje Burgold (Immobilienmanagerin), Firmengründer Karl Zünd, CEO Oliver Zünd, Christoph Göldi (Architekt gpa), Carl Keel (Projekt AG), Jürg Tobler (Bauleiter gpa) und Joachim Hasler (Visiona AG). (Bild: pd)

Spatenstich bei der Zünd Systemtechnik AG in Altstätten mit (v.l.) Reto Züst (Leiter Forschung und Entwicklung), Antje Burgold (Immobilienmanagerin), Firmengründer Karl Zünd, CEO Oliver Zünd, Christoph Göldi (Architekt gpa), Carl Keel (Projekt AG), Jürg Tobler (Bauleiter gpa) und Joachim Hasler (Visiona AG). (Bild: pd)

(pd) Die Flachbettcutter des Rheintaler Familienunternehmens Zünd Systemtechnik AG sind weltweit gefragt. Die Technologiefirma wächst und braucht mehr Platz. In der ersten Ausbauphase wird in einen Erweiterungsbau investiert.

Die Entwicklung der Zünd Systemtechnik AG in Altstätten ist eine Erfolgsgeschichte. Seit Karl Zünd 1984 die Unternehmung gegründet hat, ist sie kontinuierlich und nachhaltig gewachsen. In der Zwischenzeit werden alleine in der Forschungs- und Entwicklungsabteilung über 40 Ingenieure und Techniker beschäftigt. Um die grosse Nachfrage nach Fachkräften decken zu können, bietet die Zünd Systemtechnik AG Lernenden in sechs Lehrberufen einen Ausbildungsplatz.

Weltweit beschäftigt das Rheintaler Familienunternehmen mit seinen neun Niederlassungen mehr als 400 Mitarbeitende. Über 200 von ihnen haben ihren Arbeitsplatz am Hauptsitz in Altstätten. Rund 80 Prozent der Komponenten werden im Rheintal und der näheren Umgebung von 35 langjährigen Lieferpartnern gefertigt. Dadurch konnten etwa 100 weitere Ar- beitsplätze generiert werden. Der Hauptabsatzmarkt mit über 60 Prozent der verkauften Maschinen bildet die EU.

Dringender Platzbedarf

Um den steigenden Platzbedürfnissen gerecht zu werden, investiert Zünd in einer ersten Phase in einen Erweiterungsbau. Das dreistöckige Gebäude bietet Platz für die Bereiche Kundendienst, Forschung und Entwicklung. «Im Erdgeschoss entstehen Seminar- und Konferenzräume sowie eine Cafeteria für Mitarbeitende und Besucher», erklärt CEO Oliver Zünd beim Spatenstich, der am Mittwoch im Beisein der Bauherrschaft und Planer erfolgte.

Ökologie wird immer wichtiger

Die Ökologie hat für den Firmengründer Karl Zünd einen hohen Stellenwert. Sowohl die Gebäudefassade als auch die Umgebung werden begrünt. Dadurch werden mehr versickerungsfähige Oberflächen geschaffen. Die naturnahe Arealgestaltung ist die konsequente Fortsetzung der langjährigen Firmenphilosophie und bietet laut Karl Zünd weitere Vorteile:

«Durch die natürliche Beschattung schafft sie ein angenehmes Klima und eine attraktive Begegnungszone im Innenhof.»

Diesen Beitrag zum bewussten Umgang mit Ressourcen leistet die Zünd Systemtechnik AG aus Überzeugung. Zusätzlich stellt Karl Zünd fest, dass sich die Kunden je länger je mehr dafür interessieren, wie und wo ihre Maschinen produziert werden. Sprich, sie verlangen einen verantwortungsvollen Umgang mit Mensch und Umwelt.

Parallel zum Start der ersten Bauphase erfolgt die Planung für die Phase zwei. In jener ist vorgesehen, das ehemalige Toko-Areal und das Grundstück der Moser RecyclingCenter AG mit einem Montage- und Logistikgebäude zu überbauen.

Weiterer Ausbau in Planung

Der Zeitplan dafür ist ambitioniert. Ziel ist es, den Neubau im Jahr 2022 zu beziehen. Gründe des grossen Platzbedarfs liegen in der Entwicklung der Flachbettcutter. «In unserer Anfangszeit war die Durchschnittsgrösse einer Maschine ein Quadratmeter. Heute sind sie um ein Vielfaches grösser. Und der Trend ist dahingehend, dass die Anlagen noch grösser werden», erklärt Oliver Zünd. Dies hat Auswirkungen auf die Platzbedürfnisse in allen Unternehmensbereichen.

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