Baumgartner erreicht Hürdensprint-Final

LEICHTATHLETIK. Das Dessert folgte zum Schluss: Im Final des 100-m-Hürdensprints öffnete der Himmel über Frauenfeld nochmals seine Schleusen. Für das Rennen mit den EM–Starterinnen Noemi Zbären (1.) und Lisa Urech (2.) vermochte sich auch die Kriessnerin Ramona Baumgartner vom LC Brühl zu qualifizieren.

Yves Solenthaler
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Ramona Baumgartner aus Kriessern: Siebter Platz im bestbesetzten Rennen der Schweizer Meisterschaften (100 m Hürden). (Bild: Yves Solenthaler)

Ramona Baumgartner aus Kriessern: Siebter Platz im bestbesetzten Rennen der Schweizer Meisterschaften (100 m Hürden). (Bild: Yves Solenthaler)

Mit 14,14 Sekunden im Halbfinal und 14,18 im Final unterbot die Kriessnerin zweimal ihre bisherige persönliche Bestleistung (14,21). Für diese starke Leistung wurde sie mit dem siebten Rang belohnt.

Ebenfalls zweimal schneller als bisher war in derselben Disziplin die Häädlerin Michelle Nyffenegger (LC Brühl). Mit 14,56 Sekunden im Vorlauf verbesserte sie ihre bisherige Bestzeit um 19 Hundertstel. Die 18-Jährige erreichte wie Dominique Good vom STV Oberriet-Eichenwies die Halbfinals.

Tanner am EM-Testwettkampf

Eine neue persönliche Bestleistung stellte auch der Altstätter Dreispringer Marco Tanner auf: Mit 14,37 Metern erreichte er am Freitag bei noch trockenem Wetter eine Verbesserung um 8 cm und den sechsten Rang. Den angestrebten Startplatz für den EM-Testwettkampf vom 10. August hat sich Tanner damit gesichert. Ebenfalls Sechste wurde seine Teamkollegin Samirah Aigbe im Dreisprung der Frauen. Damit konnte sie im Sechser-Teilnehmerfeld zwar keine Athletin hinter sich lassen. Mit 11,47 m fehlten ihr aber nur 23 cm zur Goldmedaille. Für Aigbe wäre mit einem optimalen Wettkampf mehr dringelegen – sie erwischte bei den stets wechselnden Windbedingungen aber auch ungünstige Startzeiten.

Von einer geglückten Schweizer Meisterschaft kann reden, wer zumindest nahe an seine persönliche Bestleistung herankommt. Deshalb kann auch Salome Brunner vom KTV Altstätten mit ihrem 200-Meter-Auftritt zufrieden sein. Zwar schied die 20-Jährige im Vorlauf (der indes unter dem Titel «Halbfinal» geführt wurde) aus, verbesserte sich aber persönlich um eine Zehntelsekunde. Mit 25,88 Sekunden stellte Salome Brunner gar einen Vereinsrekord auf.

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