Bauern sollen vorsichtiger mit Pflanzenschutzmitteln umgehen

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Beim Spritzen landwirtschaftlicher Kulturen können Spuren von Pflanzenschutzmitteln in die Gewässer gelangen. (Bild: Jürgen Fälchle / Fotolia)

Beim Spritzen landwirtschaftlicher Kulturen können Spuren von Pflanzenschutzmitteln in die Gewässer gelangen. (Bild: Jürgen Fälchle / Fotolia)

Kantonsrat Meinrad Gschwend, Kantonsrat der Grünen aus Altstätten, erachtet Mikroverunreinigungen in Bächen, Flüssen und Seen als grosses Problem. Gemeint sind organische Stoffe im Wasser, die trotz geringer Konzentration die Wasserlebewesen schädigen. In Kläranlagen werde ein Teil dieser Mikroverunrei­nigungen neutralisiert. Solche heiklen Spurenstoffe würden aber auch ungeklärt in die Gewässer gelangen. Etwa als Folge des Einsatzes von Pflanzenschutzmitteln in der Landwirtschaft, wie Gschwend schreibt.

In einer Interpellation, die er am Dienstag während der Session eingereicht hat, fragt er die Regierung nach allenfalls geplanten Massnahmen. Im Besonderen fragt er nach Anreizen für ­einen sparsameren Einsatz von Pflanzenschutzmitteln. Ziel muss es nach Meinung Gschwends sein, die Belastung der Gewässer durch Mikroverunreinigungen aufs gesetzlich vorgeschriebene Niveau zu reduzieren. (mt)