Banker als Pädagogen

«Nei, scho wieder dia Bank», war nach kurzer Zeit der Standard-Spruch meiner Kinder, wenn sie beim Rheintal-Memory zwei ähnlich aussehende Bankgebäude verwechselten, oder daneben griffen und eine Filiale der Bank erwischten.

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«Nei, scho wieder dia Bank», war nach kurzer Zeit der Standard-Spruch meiner Kinder, wenn sie beim Rheintal-Memory zwei ähnlich aussehende Bankgebäude verwechselten, oder daneben griffen und eine Filiale der Bank erwischten. Rheintal-Memo ist ein 80-teiliges Memory, das in den Filialen der Alpha Rheintal Bank gratis aufliegt. Auf den 40 Paaren sind gelungene Landschaftsaufnahmen aus dem Rheintal sowie sechs Filialen der Alpha Rheintal Bank abgebildet.

Da die Gebäude sich ähnlich sehen und 15 Prozent des Spiels ausmachen, ist die Chance gross, dass man sie ungewollt zieht oder verwechselt.

Vielleicht steckt ein tieferer Sinn dahinter, der sich nicht auf Anhieb erschliesst: Die Banker wollen die Kinder mit pädagogischen Erziehungsmassnahmen auf ihr Erwachsenenleben vorbereiten. Quasi: Eine Regionalbank nimmt jenes soziale Verantwortungsbewusstsein wahr, das man den Grossbanken bisher absprach.

Egal ob Konto, Kredit oder Sparanlage, es gibt bei jeder Bank für jedes Begehren unzählige Möglichkeiten. Für einen Laien gleichen sie sich wie ein Ei dem anderen. Um wirklich das idealste Produkt zu finden, muss der Kunde fokussiert und konzentriert bleiben, um die feinen, aber oft wichtigen Unterschiede erkennen zu können – genau wie beim Rheintal-Memo.

Reto Wälter

waelter@rdv.ch

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