Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Band geht auf Russland-Tournee

Nach der Plattentaufe der Demo-CD «Kiss the Sky» im März arbeiten die Bandmitglieder von Rivers Edge bereits an einer neuen EP. Vorläufiger Höhepunkt für die Rockband wird eine Russland-Tournee über Neujahr.
Benjamin Schmid
Rivers Edge: Jeremy Schauwecker, Alex Apelt, Bryan Gabathuler und Kevin Kern (v.l.). (Bild: Karin Büchi)

Rivers Edge: Jeremy Schauwecker, Alex Apelt, Bryan Gabathuler und Kevin Kern (v.l.). (Bild: Karin Büchi)

«Andrei von der Biker Booking Agency hat uns eines Tages auf Facebook angeschrieben», sagt Leadsänger Kevin, und Bassist Jeremy ergänzt: «Ob wir Lust hätten, zwischen Ende Dezember und Mitte Januar eine Tournee durch Russland zu unternehmen.» Zuerst seien sie skeptisch gewesen, dachten sogar an einen schlechten Scherz. Nach einigen Abklärungen zeigte sich, dass das Angebot nicht nur ernst gemeint, sondern auch seriös aufbereitet war. «Wir waren total überrascht und gleichzeitig begeistert davon», sagt Gitarrist Alex. Schnell war dann auch der Vertrag unterschrieben.

Schritt für Schritt zum Erfolg

Etwas mehr als zwei Jahre ist es her, seit sich Kevin Kern aus Rheineck, Alex Apelt aus Lutzenberg, Jeremy Schauwecker aus Heerbrugg und Bryan Gabathuler aus Salez zur Band Rivers Edge zusammengeschlossen haben. Nach einigem Kopfzerbrechen sei der Name «Rivers Edge» , was Flussrand bedeutet, in Anlehnung an Rheineck entstanden. Seit Frühling 2017 vergnügen sich die Bandmitglieder mindestens einmal pro Woche in ihrem Proberaum in Heerbrugg mit harten Gitarrenriffs und pumpenden Drums. «Der Spass am Hardrock hat uns zusammengeführt», sagt Alex. Während Kevin und Alex den kreativen Part innerhalb der Band übernehmen, sind Bryan und Jeremy für die Rhythmik zuständig. «Unsere Lieder sind mal langsam, mal schnell, mit bluesigen Tönen oder funkigen Akkorden, teils rockig und hart, immer aber laut und energiegeladen, sagt Kevin.

«Wir wollen kein politisches Statement vortragen, sondern die Zuhörer mit unserer Bühnenperformance überzeugen», sagt Jeremy. Nach diversen kleinen und mittelgrossen Auftritten, mehrheitlich auf lokalen Bühnen, strebt die Band nach höheren Aufgaben. «Cool wäre es, unsere Musik auf der Sitterbühne des St. Galler Open-Airs als Vorband der Gruppe Die Ärzte spielen zu können», verrät Jeremy. Schritt für Schritt verfolgen sie dieses Ziel.

Von der Demo-CD über die Tonstudio-EP hin zu grossen Auftritten wie jenen in Russland. Gerade über Neujahr seien die Russen in Festlaune und lechzten nach guter Unterhaltung, ist Bryan überzeugt. Die Musiker sind deshalb jedoch nicht abgehoben. «Ein nachhaltiges Wachstum ist uns wichtiger als innerhalb kürzester Zeit Ruhm und Erfolg einzuheimsen», sagt Kevin.

Mundart steht nicht zur Debatte

Obwohl ihre Texte von persönlichen Erlebnissen und Erfahrungen erzählen, fühlen sich die Bandmitglieder wohl dabei, in Englisch zu singen. Jeremy und Kevin haben englischsprachige Wurzeln; für Bryan und Alex sei die Sprache kein Problem. Ihr Ziel ist es, die grossen Bühnen der Welt zu bespielen und das Publikum mitzureissen. Obwohl es erfolgreiche Mundart-Rocker gibt, erreiche man mit englischen Texten viel mehr Menschen.

Das verlangt den Rheintalern einiges ab: Neue Texte und Melodien müssen komponiert und eingeübt, etablierte Lieder aufgefrischt und auserwählte Songs vertont werden. Darüber hinaus müssen sie den finanziellen Aufwand stemmen. «Obschon wir für den Grossteil der Tournee entschädigt werden, müssen wir die Anreisekosten selbst berappen», sagt Jeremy.

www.riversedge.ch

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.