Ballspielclub BSC unterwegs in den Bündner Bergen

Am Samstag, 7. September, gegen acht Uhr machte sich bei herrlichem Spätsommerwetter eine stattliche Anzahl BSCler auf in die Davoser Bergwelt. EICHENWIES.

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Am Samstag, 7. September, gegen acht Uhr machte sich bei herrlichem Spätsommerwetter eine stattliche Anzahl BSCler auf in die Davoser Bergwelt.

EICHENWIES. Mit dem Zug ging's nach Klosters, und von dort mit der Seilbahn hinauf zum Gotschnagrat, auf über 2200 Meter über Meer. Auf der Sonnenterrasse des Bergrestaurants wurde noch ein Kaffee getrunken. Danach ging's auf die Wanderung über den Panoramaweg. An der Parsennhütte vorbei führte dieser in der kargen Bergwelt durchs Meierhofer-Täli. Bei herrlichem Blick hinunter auf Davos und die umliegenden Bergketten wurde Mittagsrast gemacht, und man verpflegte sich aus dem Rucksack. Hoch über Dorf-Täli, das durchritten wurde, ragte das Weissfluhjoch in den blauen Himmel. Das letzte Wegstück führte hinauf zum Strelapass. Im gleichnamigen Restaurant wurde dann eine längere Pause eingelegt und der Durst gelöscht. Auf einem steil abfallenden Bergweg ging es danach hinunter ins Tal Schanfigg, das bis nach Langwies reicht. In diesem Tal liegt auch die alte Walsersiedlung Sapün. Gegen 16 Uhr wurde das Berggasthaus Heimeli erreicht, wo die Übernachtung reserviert war. Nach einem Vesper war es Zeit für Körperpflege und Matratzenlager-Bezug. Bis zum Nachtessen blieb noch genügend Zeit zum Jassen, oder um einfach den herrlichen Vorabend zu geniessen. In einer alten Walserstube wurde dann ein feines Abendessen serviert. Nach ein paar geselligen Stunden gab es die wohlverdiente Nachtruhe, die mehr oder weniger lang war. In der Nacht hatte das Wetter umgeschlagen und es hatte bereits geregnet.

Am Morgen waren die Berge in dichte Wolken gehüllt und Nebel schlich aus dem Tal herauf. Auf dem Tagesplan stand die Wanderung auf dem Schanfigger Höhenweg vom Sapün nach Arosa. Nach einer Wettereinschätzung wurde entschieden, diese durchzuführen. Zuerst ging's steil hinauf zum Seebjiboden auf rund 2000 Meter über Meer, dann weiter zur Walsersiedlung Medreggen, über Tejia und Furggaalp – nach etwa dreieinhalb Stunden wurde Arosa erreicht. Da blieb noch Zeit, sich auszuruhen und zu verpflegen.

Gegen 16 Uhr fuhr der Zug ab nach Chur. Umsteigen – und weiter ging die Reise Richtung Rheintal. Am frühen Abend trafen die BSCler müde in Altstätten ein. (BS)