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BALGACH: Schul- oder Familienhallenbad

Am 24. Oktober entscheidet die Bürgerschaft, welche Hallenbad-Variante ihr lieber ist: die für etwa 5 Mio. Franken oder die mit mehr Wasserfläche und Badespass für 13,5 Mio. Franken. Gestern war Informationsabend.
Kurt Latzer
Eine Tendenz, welche der beiden Varianten den Vorzug bekommt, war gestern nicht eindeutig erkennbar. (Bild: Kurt Latzer)

Eine Tendenz, welche der beiden Varianten den Vorzug bekommt, war gestern nicht eindeutig erkennbar. (Bild: Kurt Latzer)

Kurt Latzer

Wie in Altstätten ist diesen Herbst auch in der Mittelrheintaler Gemeinde das Hallenbad eines der Hauptthemen. Gestern Abend diskutierte die politische Gemeinde Balgach mit der Bürgerschaft über Vorzüge und Nachteile der Optionen. Bei der Variante A geht es um den Erhalt des bestehenden Hallenbades mit der Erneuerung des gesamten Garderoben- und Duschbereichs. Mit der Variante B würde das Bad grösser und attraktiver. Aber auch mehr als doppelt so teuer.

Attraktivitätssteigerung hat seinen Preis

Der Anbau mit neuen Garderoben, dem neuen 25-Meter-Becken mit fünf Schwimmbahnen und dem neuen Kinderspielbereich würde dem Steuerzahler gemäss Machbarkeitsstudie 13,5 Mio. Franken kosten. Die Variante A würde mit 5 Mio. Franken zu Buche schlagen. Für das Hallenbad hat die Gemeinde bereits 4 Mio. Franken auf der hohen Kante.

Obwohl der Kanton die Gemeinden mit dem Schwimmunterricht in die Pflicht nimmt, gibt es von dort keine Zuschüsse. Von den Mittelrheintaler Gemeinden seien keine Investitionsbeiträge zu erwarten. Die umliegenden Schulgemeinden aber wollen gemäss Umfrage das Balgacher Bad weiterhin nutzen und mehr bezahlen. Auf beide Varianten verzichten und das Bad schliessen will der Gemeinderat nicht. Der Rat möchte die geschätzten 13.5 Mio. Franken in Attraktivität und Zukunft des Hallenbades investieren. Am 24. Oktober, um 19.30 Uhr können die Balgacherinnen und Balgacher an der ausserordentlichen Bürgerversammlung in der Mehrzweckhalle Riet entscheiden, welche Variante sie favorisieren.

Bürgerversammlung oder Urne?

Ist der Entscheid gefällt, lässt der Gemeinderat ein entsprechendes Projekt ausarbeiten. In welche Richtung es nächste Woche an der Bürgerversammlung zum Hallenbad gehen könnte, war gestern Abend nicht klar erkennbar.

Am eifrigsten wurde neben den Finanzen und den zu erwartenden Erträgen des Bades über die Verfahrensweise diskutiert. Einige Votanten sagten, man müsse bereits den Grundsatzentscheid an der Urne fällen. Nur so könne man von einem grösseren Teil der Bevölkerung eine deutliche Meinung zu den beiden Varianten einholen. Silvia Troxler sagte, der Grundsatzentscheid könne laut Gemeindeordnung an der Bürgerversammlung gefällt werden. Die Stimmberechtigten aber könnten an der Versammlung per Antrag den Grundsatzentscheid an die Urne verweisen. Dies führe allerdings erneut zu Verzögerungen. Würde ein entsprechender Antrag abgewiesen, würde die Abstimmung am 24. Oktober wie geplant durchgeführt. Lehnen die Balgacherinnen und Balgacher beide Varianten ab, müsste der Gemeinderat erneut über die Bücher gehen und sich über die Zukunft des Hallenbades neue Gedanken machen. Letzteres gilt auch, wenn die Bürgerschaft bei einer späteren Urnenabstimmung den Baukredit ablehnen würde.

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