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BALGACH: Sagengestalt wird für einen Tag lebendig

Am Sonntag, 6. Mai, findet in der Riet-Turnhalle das zur Tradition gewordene Krummaseamanndli-Fest statt. Organisiert wird es von den Schalmeien.
Die Balgacher Schalmeien haben die Sage vom Krummaseamanndli wiederentdeckt. (Bild: pd)

Die Balgacher Schalmeien haben die Sage vom Krummaseamanndli wiederentdeckt. (Bild: pd)

Das Fest beginnt um 10.30 Uhr mit einem Frühschoppen der Räbschter Dorfspatzen. Anschliessend treten Schalmeien­gruppen von nah und fern auf. Ab 10 Uhr ist die Festwirtschaft geöffnet. Das Krummaseamanndli wird auch dieses Jahr die Besucherinnen und Besucher auf der Rösslifahrt zum «Isariet» begleiten. Das Manndli wird ihnen die Sage auf der Fahrt näherbringen. Das Krummaseamanndli hielt früher während der Bannzeit im Mai Ruhe und Ordnung im Riet aufrecht und vertrieb Störenfriede. Die Balgacher Schalmeien entdeckten vor etwa dreissig Jahren die Sage des Krummaseamanndlis wieder. Seither ehren diese die sagenumwobene Gestalt jedes Jahr mit einem Fest. Der Anlass hat mittlerweile seinen festen Platz unter den Dorfanlässen und wird von den Balg­acher Schalmeien organisiert.

Die kleinen Besucher dürfen sich auf das Kinderschminken freuen.

Ein ganz besonderes Instrument

Die Schalmei, auch Martinstrompete genannt, ist ein Blechblasinstrument mit einem Mundstück und Ventilen, durch welche Luft in acht verschiedene Trichter umgeleitet wird. Jeder der acht Töne ist gegeben; auch durch unterschiedlich starkes Blasen kann der Ton nicht verändert werden. Die Instrumente werden alle in Deutschland produziert. Das harmonische Spiel einer Gruppe entsteht durch den Zusammenklang der vier Abstufungen der Instrumente: Sopran, Alt, Bariton und Bass. Es erstaunt nicht, dass die Besonderheiten der Schalmei die Möglichkeiten der spielbaren Stücke beschränken. Es muss jedes Stück eigens für die Schalmei geschrieben oder umgeschrieben werden. Darum ist es verständlich, dass die einzelnen Schalmeiengruppen ihr Repertoire hüten und kaum Noten austauschen. (pd)

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