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BALGACH: Rheintaler Technik auf dem Mars

Die Rheintaler Fehér AG ist an einer Mars-Mission beteiligt, die Erkenntnisse über künftige Landungen auf dem Planeten liefern soll. Die Firma stellte dafür eine Hightech-Vorrichtung her.
Der Trace Gas Orbiter, von dem sich das Landemodul für die Mars-Mission abkoppeln muss. (Bild: pd)

Der Trace Gas Orbiter, von dem sich das Landemodul für die Mars-Mission abkoppeln muss. (Bild: pd)

Die Europäische Weltraumorganisation ESA und die russische Raumfahrtbehörde Roskosmos erwarten mit Spannung den 19. Oktober. Dann soll im Rahmen des ExoMars-Projektes das Landemodul Schiaparelli auf dem Mars landen. Die Fehér AG aus Balgach fiebert vor allem drei Tage zuvor, wenn sich das Modul vom ExoMars Trace Gas Orbiter abkoppelt. Denn aus ihrer Werkhalle stammt die Hightech-Haupttrennvorrichtung für den komplexen Abkoppelungsprozess.

Spurengase messen und Herkunft bestimmen

Am 14. März ist im russischen Weltraumbahnhof Baikonur Teil Eins des ExoMars-Programms zur Erkundung des Mars und seiner Umgebung gestartet. Die Mission hat zum Ziel, Erkenntnisse für künftige bemannte und unbemannte Landungen zu gewinnen sowie die auf dem Mars vorhandenen Methan- und andere Spurengase zu messen und deren Herkunft zu bestimmen.

Läuft alles nach Plan, wird sich das Landemodul Schiaparelli am 16. Oktober 1,5 Millionen Kilometer über der Marsoberfläche vom ExoMars Trace Gas Orbiter trennen, am 19. Oktober in die Marsatmosphäre eintreten und auf dem Mars auftreffen.

Im Auftrag von Ruag Space fertigte die Fehér AG in Balgach die Trennvorrichtung für die Abkoppelung zwischen Schiaparelli und ExoMars Trace Gas Orbiter. «Die extremen Bedingungen bei der Mars-Mission haben auch uns bei der Mitentwicklung und Konstruktion vor grosse Herausforderungen gestellt», sagt Andreas Fehér, der mit seinen Geschwistern Ibolya Fehér und Attila Fehér die Geschäftsleitung des Familienbetriebes zur Fertigung von Präzisionsteilen für Fein- bis Grossmechanik in der zweiten Generation innehat.

Ganzes Team verfolgt die Mars-Mission

Für die Produktion der Trennvorrichtung waren höchste Anforderungen nötig: Hochfeste Materialien und eine Endgenauigkeit der Bauteile mit einer Form- und Lagetoleranz von 0,005 Millimeter, die nur dank klimatisierter Räume möglich ist, sind nur einige Beispiele dafür.

«Für die Geschäftsleitung und unsere Mitarbeitenden ist die Beteiligung an der Mission ExoMars ein Höhepunkt, bei dem wir unsere Erfahrung und Kompetenz unter Beweis stellen konnten», betont Geschäftsführer Andreas Fehér, der mit seinem Team gespannt die Mars-Mission verfolgen wird. (pd)

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