BALGACH: Mädy ist wieder in den Köpfen

Mädy Zünd war einer der prägenden Künstler des Rheintals. Seit der Gedenkausstellung vom vergangenen Wochenende erinnert eine Büste am Alten Rathaus an den Sohn Balgachs.

Max Tinner
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Beim Alten Rathaus hat Mädy Zünds Büste einen Ehrenplatz bekommen. (Bild: Max Tinner 9450 Luechinge)

Beim Alten Rathaus hat Mädy Zünds Büste einen Ehrenplatz bekommen. (Bild: Max Tinner 9450 Luechinge)

BALGACH. 18 Jahre ist es her, dass Mädy Zünd gestorben ist. Am 5. Mai wäre er 100 geworden. Dies war Anlass für eine grosse Gedenkausstellung von letztem Freitag bis gestern Sonntag (siehe dazu in der Ausgabe vom Samstag, 21. Mai: «Solange man an ihn denkt, lebt er»).

Beim Eingang zum Ortsmuseum am Alten Rathaus, in dem Mädy Zünd geboren und aufgewachsen ist, erinnert seit Freitag auch eine Bronzebüste an den Balgacher Künstler. Es ist ein Abguss einer Gipsarbeit, die er 1941 in jungen Jahren an der Kunstgewerbeschule in Luzern von sich selbst machte. Das Original war lange in Besitz Walter Eschenmoser-Kehls. Nun steht es im Wohnhaus der Familie Zünd am Waldrand an der Bodenstrasse. «Dort ist es am richtigen Ort», meint Eschenmoser.

Finanziert wurde der Bronzeguss vom Kulturverein Balgach, welcher auch die Gedenkausstellung organisiert hat. Die viel beachtete Ausstellung rief das umfangreiche künstlerische Schaffen dieses Sohns Balgachs in Erinnerung – Mädy Zünd ist nun wieder in den Köpfen. Und die Bronzebüste am Alten Rathaus ist ein Artefakt im öffentlichen Raum mehr, das dazu beiträgt, dass es so bleibt.

Die Ausstellung (hier im Alten Rathaus) war sehr gut besucht. (Bild: Max Tinner 9450 Luechinge)

Die Ausstellung (hier im Alten Rathaus) war sehr gut besucht. (Bild: Max Tinner 9450 Luechinge)

Das Original steht im Wohnhaus der Familie Zünd. (Bilder: Max Tinner)

Das Original steht im Wohnhaus der Familie Zünd. (Bilder: Max Tinner)