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BALGACH: Ja zu attraktiverem Hallenbad

An der ausserordentlichen Bürgerversammlung von gestern Abend entschieden sich die Bürgerinnen und Bürger für die Sanierung und den Ausbau des Hallenbades. Es gab kaum Gegenstimmen.
Benjamin Schmid
Eine erste Hürde auf dem Weg zu einem attraktiveren Hallenbad wurde genommen. (Bild: Pd)

Eine erste Hürde auf dem Weg zu einem attraktiveren Hallenbad wurde genommen. (Bild: Pd)

Benjamin Schmid

Nachdem letzte Woche die Vor- und Nachteile der zur Wahl stehenden Varianten diskutiert wurden, gab es bei der Richtungs-entscheidung kaum Dis- kussionsstoff. Es schien, als wären sich die knapp 400 Stimmbürgerinnen und Stimmbürger einig. Die grosse Mehrheit der Balgacherinnen und Balgacher sprach sich sowohl für eine Sanierung wie auch für eine Attraktivitätssteigerung des bestehenden Hallenbades aus. Damit bekommt der Gemeinderat von der Bürgerschaft den Auftrag, das Projekt voranzutreiben.

Urnengang oder Bürger versammlung

Zu Beginn der ausserordentlichen Bürgerversammlung richtete die Gemeindepräsidentin Silvia Troxler ein paar Worte an die Anwesenden. Dabei informierte sie nochmals sachlich über allfällige Kosten bei den Sanierungsarbeiten und klärte die Bevölkerung über die Vorzüge eines attraktiveren Hallenbades auf. Es war wichtig, die Auswirkungen der folgenden Abstimmung aufzuzeigen und zu erörtern. Nicht allen war das Abstimmungsprozedere klar. Es wurden Stimmen laut, die sich für eine Verschiebung der Wahl starkmachten. Verschiedene Voten zielten darauf ab, die Handabstimmung der Bürgerversammlung zu stoppen, um über die beiden Varianten an einem ordentlichen Urnengang zu entscheiden. Es sei demokratischer.

Es wurde jedoch schnell ersichtlich, dass die grosse Mehrheit der Anwesenden mindestens für eine Sanierung, wenn nicht sogar für einen Ausbau des bestehenden Gebäudes und der Infrastruktur war. So war dann der Entscheid, die Richtungswahl vor Ort an der Bürgerversammlung zu vollziehen, nicht wirklich überraschend.

Spannender war die Wahl ob und welche Variante ausgesucht werden sollte. Nicht allen Bürgerinnen und Bürgern schien klar zu sein, welche Variante sie annehmen sollten, damit nicht das «Worst-Case-Szenario» eintreffen würde: Falls beide Varianten abgelehnt würden, wäre das Projekt vom Tisch.

Standortattraktivität erhalten oder steigern

Die Frage, ob saniert werden soll, war somit schnell vom Tisch. Für fast alle war dies klar. Damit Balgach weiterhin attraktiv für die Einwohner bleibt, braucht es ein modernes und den Ansprüchen entsprechendes Hallenbad. Trotz deutlich höheren Kosten entschied das Stimmvolk eindeutig und mit kaum Gegenstimmen für die exklusivere aber teurere Variante: Eine Sanierung mit Attraktivitätssteigerung. Darunter fallen zeitgemässere Garderoben verbesserte Badewassertechniken sowie eine grössere Wasserfläche. Für die Bevölkerung besteht in Zukunft erneut die Möglichkeit darüber zu entscheiden. Spätestens, wenn es darum geht, die nötigen Kredite zu gewähren. Für die Gemeinde war es aber dennoch ein deutliches Zeichen für ihre Sanierungspläne.

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