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BALGACH: Gemeinderat will Hallenbad erweitern

Das Hallenbad soll saniert werden. Und allenfalls sogar erweitert. Welche der beiden Varianten bei den Stimmbürgern Anklang findet, entscheidet sich am 24. Oktober.

Das Hallenbad Balgach wurde 1974 in Betrieb genommen und wird seither besonders für den Schwimmunterricht der Schulen genutzt. Aufgrund der Grundauslastung durch das Schulschwimmen stehen der Bevölkerung und den Vereinen nur beschränkte Nutzungszeiten zur Verfügung. Trotz stetiger Unterhalts- und Sanierungsarbeiten stehen in den nächsten Jahren erneut umfassende Erneuerungsarbeiten an. Auch vermögen die sanitären Einrichtungen nicht mehr vollumfänglich den heutigen Anforderungen zu genügen.

An der ausserordentlichen Bürgerversammlung vom 24. Oktober unterbreitet der Gemeinderat der Bürgerschaft zwei Varianten zur Grundsatzabstimmung. Die Grundsatzabstimmung soll Aufschluss darüber geben, welche Variante weiterverfolgt werden soll. Das entsprechende Gutachten mit detaillierten Informationen zu den Varianten wird in Kürze sämtlichen Haushalten zugestellt.

Bei der Variante A «Sanierung» geht es im Wesentlichen um die längerfristige Erhaltung des bestehenden Hallenbades mit den heutigen Nutzungsmöglichkeiten. Nebst den anstehenden technischen Sanierungen wird der gesamte Eingangs-, Garderoben- und Duschenbereich erneuert und die bestehende Rutschbahn ersetzt. Allerdings bleiben die Zielgruppenkonflikte im Betrieb aufgrund der zu kleinen Wasserfläche ungelöst, denn das Bad kann weiterhin nicht gleichzeitig durch die Bevölkerung und die Schulen genutzt werden. Die Sanierungskosten liegen bei fünf Mio. Franken (+/– 15 Prozent Kostengenauigkeit).

Zweite Variante: Zusätzliches Becken

Die Variante B «Sanierung und Attraktivitätssteigerung» umfasst einen Anbau mit Garderoben und einem neuen zusätzlichen 25-Meter-Becken mit fünf Schwimmbahnen. Die bestehenden Becken bleiben erhalten; die Rutschbahn sowie die haustechnischen Anlagen im Bestand werden analog Variante A «Sanierung» erneuert. Im Bereich der heutigen Garderoben entsteht neu ein Kinderspielbereich. Der bedeckte Aussenplatz der Sportanlage vergrössert sich um rund zehn Prozent. Das Hallenbad steht sowohl dem Schulbetrieb wie der Öffentlichkeit uneingeschränkt im Rahmen der Öffnungszeiten zur Verfügung. Die Kosten für diese Variante liegen bei 13,5 Mio. Franken (+/– 15 Prozent Kostengenauigkeit).

Beiden Varianten liegt die Zielsetzung zugrunde, Schulen, Jugend- und Breitensportlern sowie Familien eine zeitgemässe Infrastruktur für Schwimmunterricht respektive für sportliche Tätigkeiten zur Verfügung zu stellen. Es besteht keine Absicht, das Hallenbad mit Wellness-Angeboten zu erweitern oder ein Erlebnisbad mit zahlreichen Attraktionen zu schaffen.

Das Ergebnis der Grundsatzabstimmung ist verbindlich für die weitere Planung. Ein Ja zu einer der beiden Varianten in der Grundsatzabstimmung bedeutet aber nicht automatisch, dass diese Variante auch realisiert wird, da eine weitere Abstimmung über den Baukredit nötig sein wird. Der Gemeinderat empfiehlt der Bürgerschaft die Variante B «Sanierung und Attraktivitäts-steigerung». Mit dieser Variante kann das Hallenbad nicht nur saniert, sondern die Attraktivität kann auch massvoll und bedürfnisgerecht erhöht werden. Die Empfehlung des Gemeinderates basiert auf einer eingehenden und sorgfältigen Abwägung der verschiedenen Varianten sowie der Chancen und Risiken.

Der Gemeinderat lädt die Bürgerschaft ein, die Infoveranstaltung am Dienstag, 17. Oktober, sowie die ausserordentliche Bürgerversammlung von Dienstag, 24. Oktober, in der Mehrzweckhalle Riet zu besuchen. (gk)

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