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BALGACH: Fackelumzug erstmals nicht durchs Dorf

Der Winter kam mit Schnee zurück, sah den Balger Funken – und verzog sich. Ziel erreicht. So könnte man den Anlass kurz zusammenfassen.
Gert Bruderer
Staunender Bub. (Bild: Gert Bruderer)

Staunender Bub. (Bild: Gert Bruderer)

Gert Bruderer

Anders als die kalte Jahreszeit, die immer irgendeine Überraschung mit sich bringt, ist auf den Funkenanlass in Balgach und auf dessen gewohnten Rahmen Verlass.

Allerdings gab es in diesem Jahr eine Änderung: Der Fackelumzug fand erstmals nur noch ausserhalb des Dorfes statt. Der Sicherheit zuliebe.

Er begann im Gewerbequartier und führte von hier, parallel zur Bahnlinie, zum Funken beim ehemaligen Schützenstand. Einmal mehr ging der in Rheineck lebende Trommler Niklaus Mattle voran, der diese Rolle mit Leidenschaft auch in anderen Dörfern seit Jahren spielt.

Obschon neuerdings Conny Bänziger, die ehemalige Aktuarin, den Kulturverein leitet (der bis vor einigen Jahren Verkehrsverein hiess), war der frühere Präsident Albin Kühnis wie immer dabei. Am Samstagmorgen war er schon früh zur Stelle, um zu pfaden und bei den Vorbereitungen zu helfen. Auch auf Landwirt Jakob Ritz kann der Verein immer zählen; bei ihm werden die Christbäume gelagert, die als Teil des Funkens in Flammen aufgehen. Das geschah in diesem Jahr zwar etwas zögerlich, aber beharrlich kämpfte sich das Feuer trotz der Nässe zielstrebig nach oben, unter Aufsicht von Feuerwehrleuten dem Böögg entgegen, der mit lautem Krachen den Winter beeindrucken sollte. Gemacht hatten den Böögg einmal mehr für ein grosses Publikum die Fünftklässler zusammen mit ihrer Lehrerin Renate Sutter.

Der Kulturverein hatte 250 Sitzplätze bereitgestellt und die beliebte Festwirtschaft mit Wienerlis, Gulaschsuppe, Gebäck und Gratispunsch für alle Kinder. Diese hatten sichtlich Spass am Fackelumzug und am Funken, obschon sie (anders als wahrscheinlich die meisten Eltern) den Winter gern noch etwas länger um sich hätten; Schnee vorausgesetzt.

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