BALGACH: Balgach stellt sich im Film vor

258 stimmberechtigte Ortsbürger genehmigten gestern Abend in der Riethalle diskussionslos und einstimmig Rechnung und Budget.

Max Pflüger
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Ortspräsident Bert Weder dankt den Filmemachern Manuel Sieber und Jonas Steinbacher. (Bild: Max Pflüger)

Ortspräsident Bert Weder dankt den Filmemachern Manuel Sieber und Jonas Steinbacher. (Bild: Max Pflüger)

Vor der formellen Versammlung schauten die Ortsbürger den Film, den der Ortsverwaltungsrat im vergangenen Jahr drehen liess. Und im Anschluss daran genossen sie den schmackhaften Imbiss und das gemütliche Beisammensein. Musikalisch bereichert wurde der Bürgerabend von der SSC Big Band und dem Churer Gastsänger Jörg Guyan. Sie präsentierten einen bunten Strauss bekannter und beliebter Melodien des grossen amerikanischen Sängers Frank Sinatra.

Querschnitt durch die Aufgaben der Ortsgemeinde

Der letztes Jahr gedrehte, rund eine Viertelstunde lange Film gibt eine eindrückliche Übersicht über die Aufgaben einer Ortsbürgergemeinde.

Der Film zeigt die naturnahe und nachhaltige Holznutzung im winterlichen Ortsbürgerwald, die Verwaltung von landwirtschaftlichem Pachtland und industriell genutzten Parzellen und gibt Einblick in das Leben in den Alterswohnungen in der «Gerbe».

Der Film zeigt die Schüler der 6. Klasse, die an einem Schulnachmittag den Besitz der Ortsgemeinde erkunden, Bürger auf der Rietbegehung und Verwaltungsratsmitglieder, die am «grünen Tag» zur aktiven Feldarbeit zusammenkommen.

Mehr für Tixi-Taxi und zur Förderung sauberer Höfe

Vieles, was der Präsident in seinem Jahresrückblick erwähnte, konnte man sich so besser vorstellen. Und gut gelaunt stimmten die Bürger diskussionslos und einstimmig allen Anträgen zu. In der Allgemeinen Umfrage meldete sich dann der ehemalige Verwaltungsratspräsident Willy Halter zu Wort und machte dem Verwaltungsrat zwei Vorschläge.

Seit 2014 sei die Finanzierung der Krankenpflege keine Aufgabe des Spitex Fördervereins mehr, sondern der Politischen Gemeinde. Statt dem Spitex Förderverein solle daher dem Tixi-Rheintal eine höhere Spende zugute kommen.

Als Zweites regte er an, für mustergültig gepflegte Betriebe im Riet als Anerkennung eine jährliche Prämie zu geben. Der Präsident nahm die Ideen zur Diskussion entgegen.

Max Pflüger