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Bald ein neues Alpgebäude

Der Ortsverwaltungsrat möchte den Alpstadel und das Alpgebäude auf der Petersalp so schnell wie möglich ersetzen. Die Ortsbürger stimmten beiden Anträgen zu.
Susi Miara
Ansicht vom Wiederaufbau Alpstall und Senngebäude auf der Oberen Petersalp in Urnäsch. (Visualisierung: pd)

Ansicht vom Wiederaufbau Alpstall und Senngebäude auf der Oberen Petersalp in Urnäsch. (Visualisierung: pd)

Nachdem Ende September 2018 das gesamte Alpgebäude auf der Oberen Petersalp vollständig niedergebrannt ist, nahm der Ortsverwaltungsrat umgehend den Wiederaufbau des Alpgebäudes an die Hand. An der gestrigen Ortsbürgerversammlung konnte bereits über den Kredit von 600 000 Franken für den Neubau des Alpgebäudes abgestimmt werden. «Der Schaden am Gebäude und das Inventar ist durch die Assekuranz und private Versicherungen gedeckt», erklärt der Präsident der Ortsgemeinde, Karl Köppel. Somit präsentiert sich für die Ortsgemeinde eine Nullrechnung.

Das Alpgebäude mit Stall und Sennhütte samt der dazugehörenden Räume soll ähnlich wie das ursprüngliche Gebäude erstellt werden. Im Erdgeschoss sind 32 Läger für Rinder, die Sennhütte mit Küche, Wohnstube und Keller geplant, im Obergeschoss Stroh- und Heulager, Reduit und Matratzenlager.

100-jährige Stallgebäude genügt heutigen Anforderungen nicht mehr

Bereits seit längerer Zeit hat sich der Rat auch mit dem Vorhaben Alpstadel auf der Mittleren Petersalp befasst. Wie Köppel erklärte, sei das über 100-jährige Stallgebäude in die Jahre gekommen und mag den heutigen Anforderungen nicht mehr genügen. Gleichzeitig mit dem Alp­gebäude auf der Oberen Petersalp möchte nun der Ortsverwaltungsrat auch den Alpstadel ersetzen. Diskussionslos genehmigten auch hier die Ortsbürger den Kredit von 490'000 Franken.

Zustimmung fand auch die Jahresrechnung 2018 mit einem Rückschlag von Fr. 132'993 und das Budget 2019, das einen Gewinn von 68'750 Franken vorsieht. Einen beachtlichen Betrag über 175'700 Franken hat der Rat für kulturelle Zwecke und Dienstleistung für die Dorfgemeinschaft budgetiert. Bereits letztes Jahr hat die Ortsgemeinde für Kulturförderung, Freizeitgestaltung, Sport, Gesundheit und Bildung den Betrag von 121'600 Franken zur Verfügung gestellt.

Mit 292 anwesenden Ortsbürgerinnen und Ortsbürgern war die Ortsbürgerversammlung auch dieses Jahr sehr gut besucht. (Bild: Susi Miara)

Mit 292 anwesenden Ortsbürgerinnen und Ortsbürgern war die Ortsbürgerversammlung auch dieses Jahr sehr gut besucht. (Bild: Susi Miara)

Auch im gesellschaftlichen Bereich nicht untätig

Ortsgemeindepräsident Karl Köppel informierte auch kurz über die Arbeit des Ortsverwaltungsrats. Dieser habe sich letztes Jahr vor allem mit den Neubauten der Sanitäranlage beim Gasthaus am Rohr, dem neuen Kneipp-Garten Lugwies und der umfassenden Sanierung und Renovation des Liegenschaftsbestandes, insbesondere des Mehrfamilienhauses an der Kanzleistrasse 4 befasst.

Auch im gesellschaftlichen Bereich war die Ortsgemeinde nicht untätig. Unter anderem führte sie mit rund 100 Viertklässlern den Schülertag im Schweizer Riet und mit rund 120 Gästen die Alpbegehung durch.

Musikalisch umrahmt wurde der Bürgerabend vom Orchesterverein unter der Leitung des Dirigenten Stefan Susana und später vom Duo The Moods.

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