Bald dürfen sie wieder miteinander musizieren – bis dahin trifft sich der Musikverein Heerbrugg online

In der Coronazeit haben sich viele Vereine neu erfunden – die Musikanten sind aber froh, bald wieder zu proben.

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Die Technik macht es möglich, online Theorie zu büffeln. Ab nächster Woche wird dies jedoch nicht mehr nötig sein.

Die Technik macht es möglich, online Theorie zu büffeln. Ab nächster Woche wird dies jedoch nicht mehr nötig sein.

pd

«Besondere Zeiten erfordern besondere Massnahmen», sagt man sich auch beim Musikverein Heerbrugg. Auch bei Blas­orchestern fordert – und fördert – die Coronakrise die Kreativität. Es entstehen neue Konzepte und Überlegungen, wie die musikalische Arbeit in einer Zeit ohne Präsenzproben sinnvoll weitergehen könnte.

So haben sich kürzlich die Heerbrugger Musikantinnen und Musikanten inklusive ihres Dirigenten zu einer Onlineprobe im Internet getroffen. MVH-Präsident Gunnar Wald informierte die Teilnehmer zuerst über Vergangenes und dann über die Zukunft. Anschliessend erteilte Dirigent Thomas Wieser eine Theorielektion. Der persönliche Kontakt und das gemeinsame Musizieren fehlen den Musikern trotzdem.

Gesellige Videokonferenz

Deshalb bestand im Anschluss an die Onlineprobe das Angebot einer geselligen Videokonferenz, um das zwischenmenschliche Vereinsgefühl zumindest virtuell ein wenig zu pflegen.

Ab Montag, 8. Juni, darf nun endlich wieder in Gruppen musiziert werden. Der Musikverein Heerbrugg nimmt den unter­brochenen Probenbetrieb unter Einhaltung der vorgeschlagenen Sicherheitsvorkehrungen selbstverständlich wieder auf, wie der Verein schreibt: «Natürlich freuen sich alle beim MV Heerbrugg auf die gemeinsamen Proben, das Miteinander und die Vorbereitung auf die kommenden Anlässe in der Region.»