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BADMINTON: Vor dem Heimturnier zu gut klassiert

140 Spielerinnen und Spieler, davon 120 Lizenzierte, beteiligten sich am Rheintaler Open in Altstätten. Der 45-jährige Mischa Thurnherr und der 17-jährige Stefan Rech aus Berneck traten entsprechend ihrem Ranking im Doppel der 1. Stärkeklasse an.
Yves Solenthaler
Mischa Thurnherr (vorne) und Stefan Rech vom organisierenden Badminton-Club St. Margrethen streckten sich am neunten Rheintaler Badminton Open in der 1. Stärkeklasse der Doppel-Konkurrenz meist vergebens. (Bild: Yves Solenthaler)

Mischa Thurnherr (vorne) und Stefan Rech vom organisierenden Badminton-Club St. Margrethen streckten sich am neunten Rheintaler Badminton Open in der 1. Stärkeklasse der Doppel-Konkurrenz meist vergebens. (Bild: Yves Solenthaler)

Yves Solenthaler

Zu hören ist das Quietschen der auf dem Parkett huschenden Turnschuhsohlen, das Zischen der Shuttles, die hier ungefähr 300 km/h erreichen (Weltrekord 494 km/h), die Ansagen des Speakers. Und hie und da ein Schrei der Enttäuschung.

Konzentriert wirkt die Szenerie in der Schöntalhalle, harmonisch auch.

«Das ist das Schöne am Badminton: Es gibt fast nie Streit», sagt Mischa Thurnherr, der Präsident des BC St. Margrethen ist, der dieses Turnier zum neunten Mal organisiert. Es gibt keine Schiedsrichter, auch in der Meisterschaft bis und mit der NLB nicht.

«Im Zweifel entscheiden die meisten Spieler zugunsten des Gegners», sagt Thurnherr.

Derby gegen BCO-Kollegen deutlich verloren

Vor sechs Wochen hat Thurnherr erstmals mit dem Nachwuchsspieler Stefan Rech ein Doppel bestritten. Vor dem Heimturnier sind sie aufgrund ihrer Ranking-Punkte in die 1. Stärkeklasse gerutscht. Beide wissen vor dem ersten Schlag: «Wir werden einen schweren Stand haben.»

Den ersten Satz des ersten Matches gewinnen Thurnherr/Rech. Ein guter Einstieg scheint möglich. Aber die Gegner steigern sich und das Doppel, das in der zusammen mit dem BC Oberrheintal betriebenen Badmintonvereinigung Rheintal in der 3. Liga spielt, baut ab.

Nach den vier Spielen, die es im «Schoch-System» immer gibt, haben die Bernecker keinen Sieg auf dem Konto. Auch Lospech spielt mit, in der zweiten Runde müssen sie als einzige Verlierer des ersten Matches gegen ein Sieger-Duo spielen. Gegen Michael Hutter/Peter Loher vom BC Oberrheintal verlieren sie glatt. Die Kollegen von der BV Rheintal spielen sich im Doppelturnier auf den dritten Rang.

Thurnherr ist selbstkritisch: «Als Nachwuchstrainer sage ich immer: Der Aufschlag ist wichtig. Heute habe ich pro Satz etwa drei Servicefehler gemacht.» Auch Rech ist nicht ganz zufrieden. Er spürt die Strapazen des Morgens, an dem er bereits im Mixed-Turnier gespielt hatte.

Der Lehrer und sein Schüler spielen in einem Doppel

Rech ist eine Nachwuchshoffnung des Vereins, Thurnherr hat ihm das Badmintonspiel beigebracht. Noch gibt der Routinier im Doppel den Takt an, aber das wird sich ändern. Thurnherr, der seit 15 Jahren spielt, trainiert, um sein Niveau zu halten, Rech um sich zu verbessern.

Der Lehrling trainiert meistens zweimal in der Woche: «Eigentlich habe ich mit vorgenommen, dreimal zu trainieren.» Aber er steckt in der Ausbildung und ist auch als Musiker aktiv, da liegt dieses Pensum kaum drin.

Badminton sieht leicht aus, ist es aber nicht. Um sein Potenzial zu erreichen, braucht es intensives Techniktraining. Vor allem das Laufen ist wichtig, jeder Schritt ist vorgegeben.

«Wer das nicht beherrscht, rennt auf dem Feld herum wie ein Huhn», sagt Thurnherr.

Ranglisten: www. rtbo.ch

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