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Bacchus trifft auf Apollo

Der Männerchor gab am Freitag ein stimmungsvolles Konzert unter dem Motto «WeinHarmonie 2019». Veranstaltungsort war das Haus des Weines, in dem die Winzer ihre besten Weine kredenzten.
Gerhard Huber
Der Männerchor Au Berneck unter der Leitung von Marta Flesch sang Lieder über den Wein sowie die Sehnsucht, die Ferne und die Freude am Heimkommen. (Bild: Ulrike Huber)

Der Männerchor Au Berneck unter der Leitung von Marta Flesch sang Lieder über den Wein sowie die Sehnsucht, die Ferne und die Freude am Heimkommen. (Bild: Ulrike Huber)

Da hätten sich die beiden römischen Götter Apollo und Bacchus über alle Massen gefreut. Apollo als Gott der Musik hätte am Freitagabend wohl am liebsten mit den Sangesbarden vom Männerchor Au Berneck geträllert und die Leichtigkeit und Fröhlichkeit des in hoher Qualität vorgetragenen Liedgutes gelobt und geliebt. Wie auch die Alphornklänge von Renato Facchinetti, der bereits den Apéro begleitete. Und Bacchus, der bekannte Gott des Weines, wäre begeistert gewesen von der Qualität und dem hervorragenden Geschmack der zwischen den Liedblöcken degustierten Bernecker Weine.

Sommerkonzert mit Freude am Wein

Erstmals hatten die Au Bernecker Sangesbrüder die originelle Idee, ihr Sommerkonzert mit der Freude am Wein zu vereinen und die perfekt geeigneten Räume des Hauses des Weins in Berneck für ihr Konzert zu nutzen. Natürlich musste die Musikauswahl zum Motto und zur Veranstaltungsstätte passen. So wurde im ersten Konzertteil auch adäquates Liedgut wie «Aus der Traube in die Tonne», «Ich weiss ein Fass», «Bacchus» oder «Tafellied» vorgetragen. Unter der kongenialen musikalischen Leitung von Dirigentin Marta Flesch agierten die Sänger bei aller Exaktheit wohlklingend, sympathisch und in eingespielter Harmonie.

Und steigerten bei ihrem begeisterten Publikum mit diesen Oden an die Vorzüge und die wohltuende Wirkung des Traubensafts die Lust auf einen Weingenuss. Einer, den dann die fünf Bernecker Winzer offerierten. Zwei Weiss- und drei Rotweine wurden zum Probieren und Geniessen eingeschenkt. Drei davon aus dem Jahrhundertjahrgang 2018. Jeder der Winzer durfte seinen eigenen Lieblingswein präsentieren und kredenzen. Weine, die keinen Vergleich zu scheuen brauchen. Weine, die beweisen, dass im Rheintal nicht nur ausgezeichnete Weisse, sondern auch schwere, aromatische und mit grossem Geschmacksbouquet ausgestattete Rotweine gekeltert und durch Fassreifung veredelt werden. Im zweiten Teil des Konzerts ging es musikalisch auf Reisen. Lieder, geprägt von harmonischen Melodien, die von Sehnsucht und Liebe, von Weite und Meer und – selbstverständlich – von der Heimat erzählten. He­rausragend dabei die Interpretation des bekannten Stücks des Alpen-Rockers Hubert von Goisern «Weit, weit weg». Als die Sänger des Männerchors dieses Lied vortrugen, seufzte eine Dame im Publikum andächtig: «Das ist schöner als das Original.» Worin ihr vorbehaltlos beizupflichten war. Was die Vortragenden hier zu Gehör brachten, war nur noch mit einem schlichten «Wunderschön» zu bezeichnen. Im letzten Konzertabschnitt, dem «Schlussbouquet», war es am Publikum, mit den Barden zu singen. Was die Besucher auch gerne taten und mit Trinkliedern und dem Bernecker Lied zu einem adäquaten Ausklang dieses besonderen Konzerts beitrugen.

Hinweis

Mehr Bilder auf rheintaler.ch unter Bilderstrecken.

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