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Auto im Bach, Brücke gesperrt

Ein Velofahrer ohne Licht löste am Donnerstagabend eine unglückliche Kettenreaktion aus, bei der ein Auto im Bach landete. Während der Bergung waren die Rietstrasse und die alte Rheinbrücke gesperrt.
Hildegard Bickel
Auf der Rietstrasse sind noch die Spuren des Bergungsfahrzeuges sichtbar. (Bild: Hildegard Bickel)

Auf der Rietstrasse sind noch die Spuren des Bergungsfahrzeuges sichtbar. (Bild: Hildegard Bickel)

Der Unfall hörte sich zunächst dubios an. Am Donnerstagabend, im Zeitraum zwischen 18 und 19 Uhr, war die alte Rheinbrücke zwischen Balgach und Diepoldsau gesperrt. Verkehrsteilnehmer beobachteten, wie auf der Brücke über der Autobahn ein Kranwagen mit blinkenden Lichtern im Einsatz stand. Mit ausgefahrenem Kranarm musste ein Auto geborgen werden. Ausserdem regelte eine Person den Verkehr. Was genau passiert war, konnten die Feuerwehr, die Gemeinden und die Polizei nicht beantworten, da vorerst keine Informationen vorlagen.

Unfall mit Velofahrer knapp verhindert

Bis Gian Andrea Rezzoli, der Mediensprecher der Kantonspolizei St. Gallen, nach interner Nachfrage den Unfallhergang erklären konnte. Eine dunkel gekleidete Person war auf dem Velo ohne Licht unterwegs. Im Dunkeln und im Nebel war die Person kaum sichtbar für einen nachfolgenden Autofahrer. Knapp konnte dieser einen Unfall vermeiden. Der Autofahrer bremste ab, stieg aus dem Auto und ging auf die Person auf dem Velo zu. «Wahrscheinlich um zu schimpfen», sagt Gian Andrea Rezzoli. In der Zwischenzeit näherte sich ein anderes Auto und fuhr auf das stehende, leere Auto auf. Durch die Kollision kam das stehende Auto in Bewegung und rollte das Wiesenbord hinunter in den Bach neben der Autobahn.

Aus dem Bach neben der Autobahn A13 musste mit Hilfe eines Kranwagens das Auto geborgen werden. Die Bergungsaktion hatten die Unfallbeteiligten selbst organisiert. (Bild: Hildegard Bickel)

Aus dem Bach neben der Autobahn A13 musste mit Hilfe eines Kranwagens das Auto geborgen werden. Die Bergungsaktion hatten die Unfallbeteiligten selbst organisiert. (Bild: Hildegard Bickel)

Protokoll korrekt ausgefüllt

Die betroffenen Personen verständigten einen Abschleppdienst, der weitere Hilfe von einem Transportunternehmen aufbot. Ein Kranwagen war nötig, um das Auto zu bergen. Zufällig kam eine Polizeipatrouille vorbei und konnte prüfen, ob die Unfallaufnahme korrekt ablief. Verletzt wurde niemand. Auch Umweltschäden wie ausgelaufenes Öl stellten die Beamten keine fest. Die Beteiligten füllten das Unfallprotokoll selber aus und organisierten den Abschleppdienst für das Auto. «Wenn sich die Parteien einig sind, ist damit für die Polizei die Sache erledigt», sagt Gian Andrea Rezzoli. Deshalb war es auch nicht nötig, einen Polizeirapport aufzunehmen.

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