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Widnauer gewinnt Europäischen Filmpreis

Regisseur Lasse Linder wurde mit dem European Film Award in der Kategorie Kurzfilm ausgezeichnet.

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Der Widnauer Regisseur Lasse Linder erhielt für seinen Kurzfilm «Nachts sind alle Katzen grau» schon mehrere Auszeichnungen.

Der Widnauer Regisseur Lasse Linder erhielt für seinen Kurzfilm «Nachts sind alle Katzen grau» schon mehrere Auszeichnungen.

Bild: Hanspeter Schiess

(pd) Lasse Linder kann mit seinem Kurzfilm «Nachts sind alle Katzen grau» einen weiteren Erfolg feiern. Der Widnauer Regisseur wurde für das Dok-Porträt des «Bregenzer Katzenmannes» mit dem European Film Award in der Kategorie Kurzfilm ausgezeichnet.

«Nachts sind alle Katzen grau» entstand 2019 als Abschlussfilm im Bachelor-Video an der Hochschule Luzern. Der Film wurde bereits mehrfach geehrt: Jüngst gewann er am finnischen Tampere Film Festival den Preis für den besten Dokumentarfilm, was ihn zur Teilnahme an den Oscars 2021 berechtigt. Im März 2020 war er für den Schweizer Filmpreis nominiert. Und 2019 erhielt er den IWC-Kurzfilmpreis am Toronto International Film Festival in Kanada.

Die Auszeichnung mit dem Europäischen Filmpreis freut Lasse Linder besonders: Es sei ein toller Abschluss für das turbulente Jahr 2020, sagt der Filmemacher, der sich aktuell in Quarantäne befindet. «Mein Team und ich waren vom Projekt überzeugt, weil wir den Protagonisten und seine Sehnsucht nach Familie enorm spannend fanden. Aber wir haben niemals gedacht, dass der Film so erfolgreich sein würde.»

Der ausgezeichnete Dokumentarfilm «Nachts sind alle Katzen grau» handelt von Christian, dem «Katzenmann», der mit seinen geliebten Katzen Marmelade und Katjuscha zusammenlebt. Da er unbedingt «Vater» werden möchte, lässt Christian Marmelade von einem exklusiven Kater im Ausland befruchten. In stillen Bildern zeigt der 18-minütige Dokumentarfilm von Lasse Linder die Herausforderungen des angehenden «Vaters» und das Bedürfnis nach Nähe und Geborgenheit von Mensch und Tier.