Austria will Rückstand verkleinern

Die Austria Lustenau beendete die letzte Saison zwar auf dem dritten Rang, um den Aufstieg konnte sie bei 20 Punkten Rückstand auf Altach aber nicht mitreden. Dies soll sich ändern.

Remo Zollinger
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Fussball. In Lustenau wird tunlichst vermieden, vom Aufstieg zu sprechen – das Präsidium liess lediglich einmal verlauten, man wolle bis zum 100-Jahr-Clubjubiläum im Jahr 2014 aufsteigen. Trotzdem: Die Austria will nach der guten letzten Saison den nächsten Schritt vorwärts machen, den Rückstand auf das Spitzenduo verringern.

Neues Trainerduo

Ob dies gelingen wird, ist noch unklar: In Lustenau blieb es über die Sommerpause sehr ruhig. Einen Wechsel gibt es an der Seitenlinie: Erfolgstrainer Edi Stöhr verliess den Verein, während der 39-jährige Helge Kolvidsson von Pfullendorf nach Lustenau wechselte. Er bringt seinen Co-Trainer Hakan Karaosman mit.

Nur vier Abgänge

Neben Stöhr gab es vier Abgänge: Mit Karatay, Egharevba, Micic und Hardegger betrifft dies vor allem die Offensivabteilung. Noch unklar ist die Situation vom stark umworbenen Sascha Boller, vieles deutet jedoch darauf hin, dass der Deutsche in Lustenau bleibt. Um die Abgänge zu kompensieren setzt Lustenau auf die Jugend.

Fünf Neue

Die fünf Neuzuzüge sind allesamt junge Perspektivspieler. Mit Murat Cetinkaya und Marco Miesenböck wechseln dabei zwei Regionalliga-Torjäger ins Ländle. Ebenfalls Offensivspieler sind Philipp Vorraber (von Gratkorn) und Pius Grabher, der aus dem eigenen Nachwuchs stammt. Mit Toni Tipuric von der Admira wechselt auch ein Defensivspieler nach Lustenau. Die Testspiele lassen noch keine gültigen Schlüsse über die Qualität der Mannschaft zu: Drei Niederlagen stehen drei teilweise hohe Siege gegenüber.

Offensive setzt Zeichen

Auffällig ist allerdings, dass die Austria in jedem Spiel mindestens ein Tor erzielt hat. Die Offensivschwäche der letzten Saison könnte damit überwunden sein. In die Saison startet die Austria mit dem Gastspiel im Salzburgerland bei Grödig, ehe sie den einzigen Aufsteiger Blau-Weiss Linz empfängt und auf den SCR Altach trifft.