Ausstellungsjahr beginnt mit Acrylmalerei

Das neue Ausstellungsjahr im Stellwerk startet mit den beiden Rebsteiner Künstlerinnen Melina Cabello und Carmen Traxler. Beide malen abstrakt in Mischtechnik. Die Ausstellung dauert vom 30. Januar bis zum 1. Februar.

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Die beiden Künstlerinnen Melina Cabello und Carmen Traxler. (Bild: pd)

Die beiden Künstlerinnen Melina Cabello und Carmen Traxler. (Bild: pd)

HEERBRUGG. Aus Neugier besuchte Melina Cabello 2002 einen Acryl-Malkurs. Sie war so begeistert von den Möglichkeiten der Acrylmalerei, dass sie sich Material anschaffte, um sich zu Hause auszutoben und vieles auszuprobieren. Bei Freunden, Bekannten und ihrer Familie fanden diese Arbeiten grossen Anklang. Dies bestärkte sie darin, weiterzumalen. In einem weiteren Malkurs traf sie auf Tusche, Pigment und Airbrushfarben.

In vielen Schichten

Seither entstehen ihre Werke aus Acryl-Mischtechnik, in vielen Schichten aufgebaut: mit Pigmenten, Schüttungen, Schellack, Acrylfarbe, Airbrush, Pastellkreide und vielem mehr. Melina Cabellos Werke sind farbig, auf Leinwand gemalt und wie sie selbst strahlen auch ihre Werke viel Fröhlichkeit aus und lassen der Phantasie des Betrachters alle Möglichkeiten offen. Sie meint: «Gegenwärtig nutze ich wieder jede Gelegenheit, mit viel Spass zu malen und schwelge in meiner Kreativität.»

Carmen Traxlers Werke sind spontan und ebenfalls in Acryl-Mischtechnik gehalten. Sie wirken meist weniger temperamentvoll, sind schweigsamer und lassen dem Betrachter etwas weniger Raum in seiner Phantasie. Dafür sind sie übersichtlicher, besonnener und ruhiger. Für den Aufbau ihrer Bilder verwendet Carmen Traxler ebenfalls viele Schichten und arbeitet hauptsächlich mit den Materialien Spachtelmasse, Bitumen, Acrylfarbe und Pigmente. 1998 begann Carmen Traxler mit ersten Versuchen in Aquarellmalerei. Darauf folgten verschiedene Malkurse bei unterschiedlichen Künstlern. Vor drei Jahren beendete sie einen Lehrgang in Zeichnen und Malen in St. Gallen. Den Beginn eines Bildes empfindet sie wie eine Reise an ein unbestimmtes Ziel, und stimmt ihre innerste Einstellung zum Werk, ist es fertig. Zu ihren Arbeiten meint sie: «Jedes Kunstwerk ist eigentlich eine Skizze, die erst durch unsere Phantasie vollendet wird.»

Ausstellungszeiten

Die Ausstellung beginnt mit einem Künstler-Apéro am Freitag, 30. Januar, um 18 Uhr. Weitere Öffnungszeiten sind: Samstag, 31. Januar, 15 bis 19 Uhr und Sonntag, 1. Februar, 13 bis 17 Uhr. Mitglieder können die Werke der beiden Künstlerinnen auch an der Hauptversammlung vom 3. Februar bewundern. (pd)