Ausstellung der Krippenfreunde

Gleichzeitig mit dem Novembermärtli konnten die Krippenfreunde Diepoldsau die jährliche Ausstellung durchführen. Sie war wieder sehr gut besucht. Heute Samstag tagt die Schweizerische Vereinigung in Diepoldsau.

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Besonders die Laternenkrippen finden grosse Beachtung – in den Kursen und an der Ausstellung. (Bild: Monika von der Linden)

Besonders die Laternenkrippen finden grosse Beachtung – in den Kursen und an der Ausstellung. (Bild: Monika von der Linden)

DIEPOLDSAU. Nachdem alle Kurse ihre Krippen zeitgerecht fertiggestellt hatten, wurden sie durch die Helfer und Leiter des Kurses im Pfarreizentrum für die Öffentlichkeit bereitgestellt. In einer würdigen Feier segnete Diakon Bernd Bürgermeister am Samstagabend die ausgestellten Krippen.

Die Möglichkeit nutzten zahlreiche Interessierte, um die Krippenausstellung zu besichtigen. Das Pfarreizentrum war bereits am Samstag sehr gut besucht, und mit der geschmackvollen Beleuchtung wurde ein schöner Rahmen für die ausgestellten Krippen geschaffen.

Vielfalt im Krippenbau

Die Vielfalt des Krippenbaus wurde auch dieses Jahr wieder eindrücklich gezeigt. Insgesamt 41 Krippen wurden ausgestellt. Sie hatten teilweise eine aufwendige Hintergrundmalerei. Die Kursteilnehmer entscheiden jeweils selbst, welche Krippe sie bauen wollen. Selbstverständlich werden sie von Spezialisten aus dem Verein fachkundig beraten. Es waren dieses Jahr total 18 Laternen- und eine Schwammkrippe sowie 17 heimatliche und fünf orientalische Krippen anzuschauen.

Im Frühjahr wurden die Laternenkrippen an speziellen Kursen gefertigt. Sie erfreuen sich immer grösserer Beliebtheit, da es eine aussergewöhnliche Arbeit ist und die Laternenkrippen natürlich wesentlich weniger Platz benötigen. Die Arbeiten für ein solches Werk werden ebenfalls durch fachlich ausgebildete Kursleiter und Helfer begleitet.

Nach den Sommerferien starteten die Bauten für die heimatlichen und orientalischen Krippen. Wie man an der Ausstellung sehen konnte, ist der Phantasie des Krippenbaus fast keine Grenze gesetzt. Die realistischen Nachbildungen werden immer genauer. So erstaunt es nicht, dass sich am Sonntag schon kurz nach der Öffnung der Ausstellung die Reihe der Besucher bis zum Ausgang zurückstaute. Manche unterbrachen die Besichtigung, um in der im gleichen Saal integrierten Festwirtschaft mit Speis und Getränk bedient zu werden. Nach der Stärkung konnte man dann die weiteren Krippen begutachten und allfällige Fragen an die anwesenden Krippenbauer richten.

Zusätzlich erfreut sich die Ausstellung immer wieder grosser Beliebtheit bei den Vorarlberger Krippenbauern. Da die Diepoldsauer Ausstellung eine der ersten der Region ist, kommen die Nachbarn gerne zum Fachsimpeln. Selbstverständlich wird auch die freundschaftliche Verbundenheit zwischen den verschiedenen Vereinen gepflegt.

Neue Kurse sind geplant

Für die nächsten Kurse im Jahr 2016 sind nur noch wenige Plätze frei. Die Laternenkurse starten im Februar und die weiteren Kurse im August. Interessenten melden sich bei Stefan Benz, Telefon 079 449 69 52.

Für die Krippenbaufreunde Diepoldsau geht es sofort weiter. Heute Samstag findet erstmals die Generalversammlung der Schweizerischen Krippenfreunde in Diepoldsau statt. Dabei werden etwa 50 Personen aus der ganzen Schweiz erwartet. Das Rahmenprogramm mit der entsprechenden Spezial-Ausstellung wird durch die Diepoldsauer Krippenfreunde organisiert, was wiederum den Einsatz eines Grossteils der Vereinsmitglieder erfordert. (bak)