Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Konto per E-Mail erhalten.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

AU/HEERBRUGG: Laternenparkieren hat nicht zugenommen

Im Oktober 2016 erhöhte die Gemeinde die Parkgebühren auf ihren Strassen. Seither hat sie keine Veränderungen wahrgenommen. Sie stellt weder mehr Bewilligungen aus noch mehr Dauerparkierer fest.

Platz ist ein wertvolles Gut. Das gilt für den Wohn- wie auch für den Parkraum. Parkplätze sind rar und teuer. Manch einer versucht deshalb, die Miete eines Stellplatzes in einer Tiefgarage einzusparen und parkiert sein Auto am Strassenrand.

Gebühr auf 50 Franken erhöht

Diese Methode ist für Dauerparkierer aber auch nicht gratis. Die Gemeinde Au zum Beispiel hat die Gebühr für sogenannte Laternenparkierer im Oktober 2016 von 30 auf 50 Franken angehoben.

Gewinn sei nicht das Ziel

Ein Leser beobachtet in der Nefenstrasse in Heerbrugg regelmässig Dauerparkierer. Er äussert die Vermutung, dass keiner von ihnen eine Gebühr bezahle. Das bestätigt Gemeindepräsident Christian Sepin nicht: «Uns ist nicht aufgefallen, dass es in der Nefenstrasse seit der Gebührenerhöhung mehr Dauerparkierer gibt, die ihr Fahrzeug nicht gelöst haben.» Das gelte ebenso für die übrigen Gemeindestrassen.

Der Sicherheitsdienst der Gemeinde könne nicht jede Nacht alle Strassen abfahren. Aber er kontrolliere stichprobenartig und bei Reklamationen, sagt Sepin. «Unser Ziel ist es nicht, Geld einzunehmen.» Vielmehr will die Gemeinde der Entwicklung entgegenwirken, dass Tiefgaragenplätze nicht genutzt werden. «Wir verzeichnen keine spürbaren Veränderungen», sagt der Gemeindepräsident. Die Gemeinde stellt also nicht mehr Bewilligungen aus und es gibt auch nicht mehr Laternenparkierer.

Nicht hinter Verkehrsinsel parkieren

Ein am Strassenrand parkiertes Fahrzeug kann sich auch ver­kehrsberuhigend auswirken. Stellt man sein Auto aber direkt vor oder hinter einer verkehrs­beruhigenden Insel ab, wird die ohnehin bestehende Verengung verlängert. Das dient nicht unbedingt der Sicherheit im Strassenverkehr. «Das kann mühsam sein», meint Christian Sepin. Deshalb rät er, das Auto nicht im Schatten einer Verkehrsinsel abzustellen.

Monika von der Linden

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.