AUFTRITT: Das Appenzellerland gastiert in Altdorf

Zwischen 80 und 120 Personen reisen am 1. August nach Altdorf. Dort bestreiten sie ein dreiteiliges Programm.

Roger Fuchs
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Altdorf im Kanton Uri lädt am Nationalfeiertag regelmässig eine Gastgemeinde ein. Eine entsprechende Anfrage hat vor einiger Zeit auch den Ausserrhoder Tourismus erreicht.

Besser die Region als nur eine Gemeinde

«Da wir jedoch der Meinung sind, dass es mehr Sinn ergibt, als Region aufzutreten, ist heuer nicht nur eine Gemeinde, sondern das ganze Appenzellerland in Altdorf zu Gast», sagt Urs Berger, Geschäftsführer von Appenzellerland Tourismus AR.

Das Programm umfasst drei Schwerpunkte: Zum einen werden die beiden Appenzeller Kantone am Dorfmarkt mit zehn Verkaufsständen und heimischen Produkten wie auch traditionellem Handwerk präsent sein, zum anderen betreibt Gastro Appenzellerland ein Festzelt mit Appenzeller Spezialitäten.

Um 11 Uhr wird zum offi­ziellen Festakt beim Rathausplatz geladen. Der Ausserrhoder alt Ständerat Hans Altherr hält die Festansprache. An verschiedenen Plätzen wird das Appenzellerland auch musikalisch unterhalten. Zu den Mitreisenden gehören das Herisauer Volksmusikduo Stixi & Sonja, die Countryladys namens Enderlin Chicks aus Bühler, das Trio Anderscht, die Streichmusik Schmid sowie Schauspieler Philipp Langenegger zusammen mit Sepp Manser.

Voller Vorfreude auf das ­bevorstehende Erlebnis ist Monika Bodenmann-Odermatt, Kantonsrätin und Verwaltungsratspräsidentin von Appenzellerland Tourismus AR. Im Flyer zum diesjährigen Altdorfer 1.-August-Fest schreibt sie: «Als Appen­zellerin mit Nidwaldner Wurzeln werde ich den Tag in der Innerschweiz natürlich ganz speziell geniessen.» Das Appenzellerland selbst preist sie als «ursprünglich und echt» an.

Grosser Unterschied zu letztem Jahr

Wie Urs Berger ausführt, unterscheidet sich der diesjährige Gastauftritt klar vom letztjährigen Besuch bei der Schweizer Botschaft in Luxemburg. Waren damals nur geladene Gäste zu­gegen, so handle es sich diesmal um einen Publikumsauftritt. Entsprechend gross sind Bergers Erwartungen.

Neue Tagestouristen anlocken

«Natürlich hoffe ich, dass auch neue Tagestouristen gewonnen werden können.» Die Innerschweiz und das Appenzellerland seien dank des Voralpenexpresses gut aneinander angebunden.

Auch wenn beim Ausserrhoder Tourismus keine dahin gehenden Planungen laufen, künftig jedes Jahr am Nationalfeiertag unterwegs zu sein, so ist man gemäss Urs Berger durchaus offen für Vergleichbares in den kommenden Jahren.

Roger Fuchs