Auftakt mit klarer Zweiteilung

Die ersten Spiele in der Ostschweizer Erstligagruppe brachten eine klare Aufteilung der acht Mannschaften sowohl punktemässig als auch nach Regionen.

Conrad Aschwanden
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Reserve-Duell gegen Elgg-Ettenhausen: Ein Block-Duell zwischen Raphael Schlattinger (SVD/Nr. 8) und Elmar Bonetti. (Bild: Cas)

Reserve-Duell gegen Elgg-Ettenhausen: Ein Block-Duell zwischen Raphael Schlattinger (SVD/Nr. 8) und Elmar Bonetti. (Bild: Cas)

FAUSTBALL. Oberhalb des Trennstriches, der nach den drei Spieltagen der Qualifikation die Teams in die Final- und Relegationsrunde aufteilt, sind die vier Thurgauer platziert. Ohne Punkte verbleiben die vier Mannschaften der Region St. Gallen/Appenzell (SAP) unter dem Strich. Am Vormittag als auch nach der Mittagspause bezwangen die Thurgauer die SAP-Vertreter.

Wie Oberbüren, das letzten Winter nur ganz knapp den Ligaerhalt schaffte, blieb auch der Aufsteiger Wolfhalden ohne Punkte. Die Appenzeller Vorderländer starteten wohl mit einem Satzerfolg zu ihrer Erstliga-Premiere, mussten dann aber der höheren Spielstärke der Gegner Tribut zollen.

Ausgeglichener Beginn

Der erste Spieltag hatte am Samstagmorgen wie erwartet ausgeglichen begonnen. Die jungen Reservemannschaften der beiden Rheintaler NLA-Vereine Diepoldsau und Faustball Widnau setzten sich gut in Szene, ohne jedoch Punkte zu gewinnen.

Die erste Partie zwischen Widnau und dem starken Aufsteiger Wigoltingen 2 dauerte über eine Stunde. Die Führung wechselte immer wieder, und auch der Entscheidungssatz endete mit einem knappen Erfolg für die Thurgauer. Sowohl Wigoltingen als auch Widnau spielten unkonstant.

Während sich die Thurgauer in den entscheidenden Momenten wieder auffingen und mit Diepoldsau auch das zweite Rheintaler Team bezwangen, blieb Widnau gegen die FG Elgg-Ettenhausen (EE) chancenlos. Mit einem Balltotal von 10:33 bezogen sie eine deutliche Dreisatz-Schlappe.

Die Faustballgemeinschaft blieb auch gegen Diepoldsau siegreich, doch äusserst knapp. Die Rheintaler starteten überzeugend und buchten den ersten Satz für sich. Nach dem Seitenwechsel vergab EE zuerst zwei Satzbälle, dann verpasste Diepoldsau die Zweisatz-Führung und musste schlussendlich den Ausgleich akzeptieren. Auch die beiden nächsten Durchgänge verbuchte EE knapp für sich, die endgültige Siegsicherung erst in der Verlängerung.

Das junge Team von der Rheininsel siegte im ersten Satz auch gegen Wigoltingen, scheiterte dann aber an zu vielen Eigenfehlern und musste die folgenden drei Sätze abgeben. Zusammen mit den andern drei SAP-Mannschaften bekommt Diepoldsau bereits am kommenden Samstag beim zweiten Spieltag in Oberbüren die Möglichkeit, erste Punkte zu gewinnen.