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Aufsteiger verliert erneut

Auch im zweiten Spiel in der 1. Liga verliert die BSG Vorderland – 19:33 (12:17) in Frauenfeld.

Während der SC Frauenfeld 60 Minuten auf konstantem Niveau spielte, leisteten sich die Gäste zu viele Schwächephasen, um in die Nähe eines Punktgewinns zu kommen.

Offensiv starteten die BSGler gut in die Partie. Die Aufbauspieler nutzten den vorhandenen Raum und kamen durch 1:1-Situationen zu Toren. In der Verteidigung war man aber nicht von Beginn an auf Höhe der Aufgabe; die ersten drei von vier Toren kassierten die Vorderländer nach Unkonzentriertheiten über die Flügel. Danach standen sie stabiler, und der Spielstand gestaltete sich ausgeglichen.

Vor der Pause zu viele Strafen kassiert

Mit der ersten Zeitstrafe gegen Vorderland nach einer Viertelstunde konnte sich Frauenfeld leicht absetzen. Diesen Vorsprung verteidigte die Heimmannschaft bis zur Halbzeitpause geschickt, auch weil sich die Appenzeller weitere Zwei-Minuten-Strafen einhandelten und dadurch nicht in der Lage waren, den Rückstand aufzuholen. Es war klar, dass die BSG in der zweiten Hälfte disziplinierter verteidigen muss, um weniger Strafen aufgebrummt zu bekommen.

Nach Wiederanpfiff gerieten die Vorderländer allerdings erneut unter Druck. Auf den ersten Gegentreffer konnten sie zwar noch reagieren, danach gelang aber während 15 Minuten nur noch ein Tor, weshalb die Frauenfelder nun davonzogen. Vorderland trat im Angriff zunehmend ideenlos auf und hatte grosse Mühe, den nötigen Druck aufzubauen. Vieles lief über den Rückraum, weil die Flügelspieler von den Frauenfeldern geschickt aus dem Spiel genommen wurden.

Die Vorderländer konnten ihre Stärke nicht ausspielen

Auch in der Verteidigung wurden kaum Bälle erobert, weshalb die Vorderländer ihre Stärke, das schnelle Umschalten von Defensive auf Offensive, nie richtig ausspielen konnten. Bezeichnenderweise konnten die Gäste erst nach 50 Minuten den ersten und einzigen Tempogegenstoss der Partie spielen.

Nach dem Spiel sind bei der BSG mehrere Baustellen auszumachen, sowohl in der Verteidigung als auch im Angriff. Über weite Strecken konnten die Appenzeller mit dem Gegner mithalten. Es fehlt aber noch an Konstanz im Vorderländer Spiel, denn Schwächephasen werden auf 1.-Liga-Niveau schnell knallhart bestraft. In zwei Wochen folgt das nächste Auswärtsspiel in St. Gallen gegen Fides. (mk)

Vorderland: N. Fejzaj und J. Kappenthuler im Tor sowie C. Bernet (3 Tore), M. Küng, M. Mucha (2), C. Naef (2), L. Povataj (3), P. Schulz, L. Rothenberger, D. Schwinn (1), R. Schwinn (8), Remo Wild und Roger Wild.

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