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Aufrichtefeier Rhyboot-Neubau

Kürzlich feierten 100 Handwerker und Bauverantwortliche das Aufrichtefest im Werkstattgebäude des Vereins Rhyboot: vom Bauingenieur bis zum Maurer, vom Kranführer über den Zimmermann bis zum Monteur.
Eine Wasserwaage, symbolisch als Ausdruck dafür, dass beim Neubau alles im Lot und präzise ausgeführt ist. Von links: Albert Koller (Präsident Rhyboot), Meinrad Gschwend (Leiter Baukommission Rhyboot), René Schulze (Baumanagement Schertenleib), Arthur Löhrer (DM Bau) und Zaid Fawzi (DM Bau). (Bild: pd)

Eine Wasserwaage, symbolisch als Ausdruck dafür, dass beim Neubau alles im Lot und präzise ausgeführt ist. Von links: Albert Koller (Präsident Rhyboot), Meinrad Gschwend (Leiter Baukommission Rhyboot), René Schulze (Baumanagement Schertenleib), Arthur Löhrer (DM Bau) und Zaid Fawzi (DM Bau). (Bild: pd)

Beim Neubau an der Kriessernstrasse in Altstätten sind die Rohbauarbeiten, 14 Monate nach dem Spatenstich, planmässig abgeschlossen worden.

Traditionelle Aufrichtefeier

Albert Koller, Präsident des Vereins Rhyboot, betonte, dass die Aufrichte erneut ein Meilenstein in der Realisierung des dringend benötigten Neubaus darstelle. Er konnte knapp 100 Gäste an der traditionellen Aufrichtefeier begrüssen.

Vertreter der Architekten und der Bauherrschaft sprachen allen Beteiligten, insbesondere sämtlichen Handwerkern, ein herzliches Dankeschön aus. Im Mittelpunkt der Aufrichte standen die «Hölzigen».

Sie hatten das Dach mit dem traditionellen Firstbaum geschmückt; und an Arthur Löhrer, als Vertreter der DM-Bau, Oberriet, lag es, den Richtspruch zu verlesen. «Nun wünsch ich mit stolz gehobenem Blick dem neuen Haus viel Glück», hiess es in der gereimten Würdigung. Die Gläser wurden erhoben und auf den gelungenen Abschluss der Rohbau-Etappe angestossen. Ein Trinkglas ging – genau so wie es die Tradition will – in Bruch. Scherben bringen ja bekanntlich Glück.

Freude bei den zukünftigen Nutzern

Architekt Thom Huber blickte von der Planerseite auf die verschiedenen Bauetappen zurück und lobte die gute Zusammenarbeit und das grosse Engagement aller Beteiligten.

Meinrad Gschwend, Leiter der Baukommission, stellte in seinen Ausführungen die zukünftigen Nutzer des Gebäudes in den Mittelpunkt. 200 Arbeitsplätze wird der Bau bieten. 140 davon für Menschen mit Behinderung. Man kann sich kaum vorstellen, wie sehr sie sich auf den Neubau freuen, auch weil sie zurzeit unter teilweise schwierigen Bedingungen arbeiten. Im kommenden Sommer wird der Bau offiziell eröffnet.

Der Stellenwert der Arbeit ist überall hoch

Meinrad Gschwend erinnerte daran, dass sich Menschen mit Behinderung in Bezug auf den Stellenwert der Arbeit kaum von anderen unterscheiden. «Die Arbeit ist ihnen sehr wichtig. Auch sie definieren sich über die Arbeit. Wer am Ende des Tages auf eine vollendete Arbeit zurückblickt, der hat etwas geleistet.» Genau deswegen sei es wichtig, dass ein qualitätsvoller, gut funktionierender und solider Neubau entstehe.

Im Verlaufe des Abends gesellte sich ein «Handwerker ganz besonderer Art» zur Festgemeinde: der Zauberer Kuli. Kurt Lichtensteiger, der in Altstätten aufgewachsen ist, verblüffte mit seinen Zaubertricks und trug zur guten Stimmung des Anlasses bei, der von A bis Z im Zeichen des Dankes an die Handwerker stand. (pd)

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