Aufgehübscht

Die SBB haben die kleine Personenunterführung am Bahnhof Heerbrugg neu streichen lassen. Hell ist es jetzt dort, und sprayfrei.

René Schneider
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Die SBB haben die kleine Personenunterführung am Bahnhof Heerbrugg neu streichen lassen. Hell ist es jetzt dort, und sprayfrei. Parallel hat die Gemeinde Au die tonnenschweren Beton-Schikanen aus den Abgängen genommen und stattdessen leichte, breit auseinanderliegende, rot/weiss-gestrichene, bewegliche Schranken montiert. Die Benützung mit Kinderwagen und Rollstühlen ist jetzt einfacher, und der Boden kann maschinell gereinigt werden. Noch immer gilt aber ein Velo-Fahrverbot. Warum? Velofahrer sollen, bitte, 180 Meter weiter durch die andere Unterführung fahren. Das dachten sich die Planer vor dem Bau der Unterführung. Die Praxis im lokalen Veloverkehr ist anders. Das war schon vor sieben Jahren so. Damals wollten die Gemeindebehörden uneinsichtige Velofahrer mit Betonblöcken zur Raison bringen. Wir mokierten uns an dieser Stelle im Juli 2008 darüber. Und regten zwei grosse Spiegel an, damit alle Benutzer «um die Ecke» sehen können. Die Verbotstafeln könnten abmontiert werden. Nicht, weil sich kaum jemand an das Fahrverbot hält, sondern weil sie schon immer unnötig und wenig bürgerfreundlich waren.

rene.schneider@rheintalmedien.ch

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