«Auf der Alp, da gibt's kei Sünd …»

Schöne Aussichten und sportliche Höchstleistungen am Schauturnen: Drei Vorführungen vor ausverkauftem Haus zeigten die Turnerinnen und Turner des STV Kriessern am vergangenen Wochenende bei ihrem Unterhaltungsabend in der Kriessner Mehrzweckhalle.

Uschi Dietsche
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Das Theaterstück sorgte für Heiterkeit in der Mehrzweckhalle. Besonderen Applaus bekamen Heidi und Geissenpeter bei ihrem Alpaufzug auf den Kriessner Schwamm.

Das Theaterstück sorgte für Heiterkeit in der Mehrzweckhalle. Besonderen Applaus bekamen Heidi und Geissenpeter bei ihrem Alpaufzug auf den Kriessner Schwamm.

Kriessern. Der Alpaufzug auf den Kriessner Schwamm begann mit Heidi und Peter und ihren Ziegen. Das Kinderturnen sowie die Erst- und Zweitklässler brachten so richtige Stubete-Stimmung nach Kriessern, bevor Milch mit ein wenig «Güggs» die müden Männer der Männerriege wieder munter machte.

Sportlich auf der Alp

Ja und weil die Milch ja nicht von selbst in die Tetra-Packung kommt, hatten Johann Baumgartner und sein Knecht Cornel immer viel zu melken und zu diskutieren auf ihrer Alp. Zu peppiger Jodelmusik führten die Mädchen der Jugi A Mädchen Jazztanz und Akrobatik vor, und die Knaben B kamen als Kofferschlepper dem städtischen Besuch auf der Alp zu Hilfe.

In der Nacht funkelten die Bergkristalle der Mädchen, bevor es auf dem Step losging. Da es im Winter auch mal kalt wird auf der Alp, mussten die Holzhacker ans Werk. Am Barren mit der Musik aus dem Hollywood-Streifen «Rambo» flogen nicht nur Späne durch die Luft, sondern auch die Turner. Die «Appenzeller» durften natürlich auch nicht fehlen auf dem Schwamm. So waren die Getu-Mädchen mit einem sehr speziellen Turngerät auf der Bühne. Ähnlich einem Rhönrad, aber viel grösser zeigten bereits die Kleinen, dass der Nachwuchs des STV schon sehr stark ist, auch wenn sie hie und da die Hilfe der Grossen in Anspruch nehmen mussten.

Während der Pause war die Theatergruppe an der Chilbi in Appenzell zu Gast. Der deutsche Immobilienmakler Bario, der den Schwamm über Stefanie, die Tochter des Schwamm-Besitzers, zu einem Luxushotel mit Blick aufs Rheintal ausbauen wollte, wäre dabei fast an sein Ziel gekommen. An der «Chilbi» wurde geschwungen zu der Musik von Bligg.

Kein Hotel Schwamm

Wie die «Helden» und «Legenden» fassten sich die Getu-Damen an den «Schwinghosen» und waren am Barren wie Federn. Etwas verwirrend war dann schon, als die Vermesser der Knaben A, die sich wie Roboter bewegten, bereits das Hotel der Zukunft ausmassen. Da musste die Chefin Mathilda Baumgartner doch gleich eine Runde aufs Bike und die Damen- und Fitnessriege beobachten, wie diese zum Hit «Candyman» die Hüften schwan- gen. Sollte aus den Schwamm ein Luxusferienort werden? Nicht so lange die Baumgartners etwas zu sagen hatten, und so wurde ein teuflischer Plan ausgeheckt. Während der STV-Mix am Stellreck turnerische Höchst- leistungen zeigte. Alle Turnerinnen und Turner hatten ihre Übungen jederzeit im Griff. Schon fast am Schluss angelangt, ging es an der «Schwammstubete» weiter. Die Aktiven schwangen das Tanzbein, bevor die akrobatischen russischen Investoren, den Schwamm genauer besichtigten. Mit gewagten Pyramiden ging es ans Finale. Die Paare der Theatergruppe fanden sich, und Mathilda hatte auch ihr «Geschenk» an ihrem Johann. Der Schwamm blieb, wie er war, es wurde kein Luxushotel gebaut. So erlebten die Besucherinnen und Besucher einen lustigen Unterhaltungsabend mit sportlichen Höchstleistungen.

Legende mag (Bild:)

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Die Turnerinnen und Turner sorgten mit ihren sportlichen Darbietungen für besonders gute und beschwingte Unterhaltung. (Bilder: ud)

Die Turnerinnen und Turner sorgten mit ihren sportlichen Darbietungen für besonders gute und beschwingte Unterhaltung. (Bilder: ud)

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