Auf den Spuren Rüthemanns

Viele Rheintaler Eishockey-Cracks präsentieren sich auf internationaler Bühne und in regionalen Auswahlen.

Martin Köppel
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Rheintaler im U14 Aufgebot (v. l.) Oldrich Jindra (Trainer Mini), Cyrill Bischofberger, Simon Inauen, Dominic Weder, Raffi Weder, Assistenz-Trainer Mini, Simon Halter, Ramiro Sonderegger, Jacen Bracko und Andy Plüss, Kantonaler Ausbildungschef OEV. (Bild: Hanspeter Köppel)

Rheintaler im U14 Aufgebot (v. l.) Oldrich Jindra (Trainer Mini), Cyrill Bischofberger, Simon Inauen, Dominic Weder, Raffi Weder, Assistenz-Trainer Mini, Simon Halter, Ramiro Sonderegger, Jacen Bracko und Andy Plüss, Kantonaler Ausbildungschef OEV. (Bild: Hanspeter Köppel)

Eishockey. Vom 7. bis 16. November findet im kanadischen Penticton die «U20 World Jun. A-Challenge» statt. Gegner der Schweiz sind Kanada und Russland. Mit dabei im Schweizer Nationalteam sind Manuel Holenstein (HCD/SCR), Renato Engler (HCD/SCR) und auf Pikett Ramon Untersander (HCD/SCR).

Die U17-WM findet in Chicago vom 7. – 15. November statt. Gegner der Schweiz sind Russland, die USA und die Slowakei. Das erste Aufgebot dafür erhielt Lukas Sieber (HCD/SCR).

Zwei Spieler des SCR haben das Aufgebot für das U15-Turnier vom kommenden Wochenende erhalten. Kevin Fehr hütet das Tor für die Mannschaft Zentralschweiz Süd, Sin Schläpfer stürmt für das Team Ostschweiz Süd. Im Kantonalteam des Ostschweizer Eissport-Verbands sind gleich sechs Spieler des SC Rheintal nominiert: Simon Halter, Simon Inauen, Ramiro Sonderegger, Cyrill Bischofberger, Jacen Bracko und Dominic Weder. Sie bestreiten das U14-Turnier in Bellinzona vom 13./14.November.

Leistungsbereitschaft wichtig

SCR-TK-Chef Andy Plüss zu diesen hervorragenden Nominationen: «Die Leistungsbereitschaft ist massgebend, denn Talent allein genügt nicht mehr. Motivation, Wille und Selbstvertrauen sind die wichtigsten Voraussetzungen, um erfolgreich zu sein. Dass bei uns im SC Rheintal hervorragende Trainerarbeit geleistet wird, sieht man alleine bei der Nomination der U14. Dass bei sieben Vereinen auf sechs SCR-Spieler zurückgegriffen wird, ist super. Den Nachwuchstrainern gebührt ein grosses Dankeschön.»

Verein nicht zu früh verlassen

Schade sei, dass nicht viele Talente vorerst beim SCR bleiben würden. «Grössere Vereine machen viel, um diese Talente abzuwerben.», meint Plüss, was die Vereinsverantwortlichen auch mit Stolz erfülle. «Nüchtern betrachtet ist es für die Entwicklung eines Spitzenspielers aber oft der falsche Weg.» Aufgrund langer Anfahrtswege und der Schule komme oft die Erholung zu kurz. «Es gibt Beispiele, wo die Eltern den Fehler nach ein, zwei Jahren einsehen und zurück wollen.

Dies ist leider immer mit Hürden verbunden: Verträge, Geld), erklärt Plüss. Es müsse den Eltern bewusst sein, dass die Trainer des Vereins immer das Kind in den Mittelpunkt stellen, was nicht überall so ist. Plüss wünscht aber natürlich all seinen nominierten Spielern viel Erfolg und dass sie mit Stolz das Markenzeichen SC Rheintal nach aussen tragen.

Lukas Sieber wurde erstmals für die Nati nominiert. (Bild: HP)

Lukas Sieber wurde erstmals für die Nati nominiert. (Bild: HP)