Auf den Spuren alter Völker

RORSCHACH. Am kommenden Sonntag berichtet der Forschungsreisende, Dokumentarfilmer und Buchautor Bruno Baumann im Carmen-Würth-Saal in Rorschach von seiner Extrem-Expedition im Himalaja. Sein Vortrag ist der letzte dieser Saison.

Livio Frey
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Bruno Baumann gilt gegenwärtig als einer der besten Kenner des Himalaja-Raumes. (Bild: zVg.)

Bruno Baumann gilt gegenwärtig als einer der besten Kenner des Himalaja-Raumes. (Bild: zVg.)

Vor langer Zeit, als noch ethnische Zusammengehörigkeit und verankerte Traditionen die Gemeinwesen bestimmten, entstand eine Reihe kleiner Himalaja-Königreiche: Bhutan, Sikkim oder Zanskar beispielsweise konnten bis ins letzte Jahrhundert ihre Unabhängigkeit bewahren.

Der gebürtige Österreicher Bruno Baumann studierte Geschichte und Ethnologie. Er ist als Forschungsreisender und Dokumentarfilmer durch die ehemaligen Himalaja-Königreiche gewandert und begab sich auf die höchstgelegene Fussgängerzone der Welt. Er besuchte Klöster und Feste in Ladakh, erkundete Bhutan, war Zeuge des Schamanismus in Nepal und zählte zu den ersten Ausländern, die der Fürst in seinem Palast in Mustang empfing. Seine Eindrücke präsentiert er im Rahmen der «Explora Events» am kommenden Sonntag in einer Multimedia-Reportage im Carmen-Würth-Saal in Rorschach.

Bekannt ist Bruno Baumann vor allem für Reportagen über die Wüsten der Erde sowie über die Himalaja-Regionen. Schon seit rund 30 Jahren reist er auf Extrem-Expeditionen in entlegene Regionen der Welt. So gelang es ihm einst, das Herzstück der Gobi-Wüste erstmals zu Fuss zu durchqueren. Die Reise erhielt den Status eines Unesco-Projektes zur Erforschung der Kultur.

Im Zuge seiner Himalaja-Expedition folgte er dem Weg der Sherpa von Tibet nach Nepal durch den «Grand Canyon» des Himalaja. Sein Vortrag ist der letzte in dieser Saison, bevor es mit den Live-Reportagen im Carmen-Würth-Saal in die Sommerpause geht.

Live-Reportage: 19. April, 17 Uhr, Carmen-Würth-Saal, Rorschach

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