Auf dem fliegenden Teppich in Sultans Reich

AU. Kein Märchen, sondern Realität war für einmal die Entführung in die exotische Welt von «1001 Nacht». Alle Riegen des STV Au bezauberten das Publikum mit zahlreichen Geschichten und Bräuchen der orientalischen Kultur. Ob akrobatisch, tänzerisch oder schauspielerisch – alle auf der Bühne boten beste Unterhaltung.

Bea Sutter
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Die Männerriege huldigt dem Sultan, der von oben das Zepter führt.

Die Männerriege huldigt dem Sultan, der von oben das Zepter führt.

Mitten in der Wüste ist er mit dem Flugzeug abgestürzt. Ein Grund für Jeannie, der Wunderlampe zu entweichen und sich des armen Sturzpiloten anzunehmen. Jeannie (Eveline Stricker) zeigt ihrem neuen «Meister» (Markus Rohner, Präsident des STV Au) die Schönheiten und Lebensarten des Orients.

Bevor das Publikum aber in die Ferne entführt wurde, dankte der Präsident allen in der bis auf den letzten Platz besetzten Mehrzweckhalle für das Interesse an den Belangen des STV Au. Er forderte alle im Zuschauerraum dazu auf, sich zurückzulehnen und sich vom Zauber und der Exotik des Morgenlandes anstecken zu lassen.

Traum oder Wirklichkeit

Als Erstes erlebte der abgestürzte Pilot eine Fatamorgana mit den grossen Mädchen, die sich so sicher auf Schwedenkästen und Minitrampolins bewegten. Mit einem anmutigen Tanz verabschiedete sich das Kinderturnen in die Wüste. Aus der Gefangenschaft im Orientexpress boxte sich Team Aerobic mit einem rhythmischen Tanz frei. Die kleinen Knaben befanden sich im Türkischen Bazar, umgesetzt mit einer Darbietung auf lauter kleinen Trampolins. Mit einem rassigen Reigen zeigten die Damen 2, dass sie eine Oase gefunden haben und topfit sind. Eine Schlange erblickten die kleinen Mädchen – kein Problem, sie beschworen sie einfach mit einem Tanz.

Der Orient hat viel Mystisches

Von der Wüste ging es hinaus auf die Hohe See. Dort begegneten Jeannie und ihr Meister Sindbad, dem Seefahrer und seinen Matrosen: Die grossen Knaben zeigten eine Show mit Sprüngen. Ein Besuch im «Mystischen Palast» liess die Eindringlinge den Atem anhalten: Am Schulstufenbarren zeigten die Turnerinnen Akrobatik in synchronisch perfekter Manier. Das Publikum erhielt denn auch die gewünschte Zugabe. Arabische Nächte sind heiss – die Mittleren Mädchen inszenierten eine Party auf «orientalisch». Die Akrodance-Riege genoss den Besuch im Hamam, dem türkischen Pendant zur Wellness. Zuerst baden, sich verwöhnen lassen und dann abtanzen. Wer sich im Reich des Sultans bewegt, der möchte auch etwas über den Herrscher erfahren. Die Männerriegler fühlten sich äusserst wohl im Harem des Sultans. Dieser regierte von der Sänfte herunter mit strenger Hand und erfreute sich am Auftritt der Bauchtänzerinnen. Ein typisches Fortbewegungsmittel in der arabischen Märchenwelt ist der fliegende Teppich. So lässt sich die ganze Wüste bestens bereisen, erklärte Jeannie ihrem Meister. Die Darbietung von pAuer Athletic zeigte, wie schnell der Teppich fliegen kann. «Ali Baba und die 40 Räuber» – dieses Märchen setzten die Aktiven gekonnt und witzig an verschiedenen Turngeräten um. Nach einigen Zugaben begaben sich alle Turnerinnen und Turner zum Schlussbild auf die Bühne.

Tombolapreise abholen: Heute Montag und morgen Dienstag zwischen 18 und 20 Uhr bei Rita Baumgartner, Kirchweg 12, Au.

Im «Hamam» hat sich die Akrodance-Riege besonders gut erholt – sie sprüht vor Energie.

Im «Hamam» hat sich die Akrodance-Riege besonders gut erholt – sie sprüht vor Energie.

Die Aktiven glänzen mit «Ali Baba und die 40 Räuber». (Bilder: Bea Sutter)

Die Aktiven glänzen mit «Ali Baba und die 40 Räuber». (Bilder: Bea Sutter)

Team Aerobic befreit sich aus der Gefangenschaft.

Team Aerobic befreit sich aus der Gefangenschaft.

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