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Auch im Regen mehr als simples Gekicke

Das Team Cotta mit Leitwolf Pepe Sonderegger gewinnt das Beizenturnier des FC Altstätten. Im Final bezwangen sie überraschend ein «Halbprofiteam» aus dem Fürstentum Liechtenstein mit 3:1. Dank des Kunstrasens konnte das Turnier trotz Dauerregen durchgeführt werden.
Mäx Hasler.
Die kickenden Frauen standen den Männern in nichts nach.

Die kickenden Frauen standen den Männern in nichts nach.

FUSSBALL. Wie alle Sportveranstaltungen, die in letzter Zeit im Freien abgehalten wurden, wäre auch das Beizenturnier des FC Altstätten besser als Schlauchboot-Regatta angekündigt worden. Obwohl auf dem Kunstrasen gespielt wurde, musste das Turnier wegen starkem Regen unterbrochen werden.

Viel Regen, viel Humor

Gemeinsam mit den Team-Captains wurde beschlossen, die letzten Vorrundenpartien nur noch als Elfmeterschiessen zu absolvieren. Für die KO-Spiele wurde wieder auf den normalen Modus gewechselt. Die meisten Akteure nahmen das Ganze mit Humor und trotzten dem Wetter. Zum Beispiel die vielen Guggen-Teams, ohne die das Beizenturnier kaum mehr vorstellbar wäre. Die besten Gugger waren die Lavarianer aus Lüchingen, die als letztes Fasnachts-Team im Achtelfinal die Schwimmflügeli versorgen konnten.

Um die Wurst spielten die Mixed Teams Soirée und Cotta, bei denen zwei Frauen mitspielten, und die Rooden Hooden sowie Sender, bei denen mit Marcel Fässler und Sahin Irisme zwei «Halbprofis» mitkickten.

Cotta überrascht alle

Im Halbfinal bezwang Sender die Rooden Hooden mit 3:0 und Cotta setzte sich gegen Soirée mit 2:0 durch. Das Finale schien somit eine klare Angelegenheit für die Kicker aus dem Fürstentum zu sein. Wenn da nicht Cotta mit Leitwolf Pepe Sonderegger gewesen wäre. Im Final verzichteten die späteren Sieger auf ihren Frauenpower und bezwangen den Gegner überraschend mit 3:1.

Pepe Sonderegger nach dem Sieg: «Ich hätte nicht im Traum daran gedacht, dass ich um 22 Uhr noch auf dem Rasen stehe. Das 3:1 gegen den starken Gegner Sender ist sicher eine Überraschung, im Nachhinein gesehen aber auch verdient.» Im kleinen Final kehrte dann auch Soirée auf die Siegerstrasse zurück; sie besiegten die Rooden Hooden 1:0.

Eigentlich ist es nicht sehr förderlich, wenn immer wieder Teams aus ehemaligen und aktiven Fussballern antreten und so die Siegchancen von reinen Stammtisch-Teams schmälern, die dem Beizenturnier einst den Namen gegeben haben.

Die «Tschütteler» der Lavaria (Mitte) erreichten mit einer starken Kampfleistung die Viertelfinals. (Bilder: Mäx Hasler)

Die «Tschütteler» der Lavaria (Mitte) erreichten mit einer starken Kampfleistung die Viertelfinals. (Bilder: Mäx Hasler)

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