Au/Berneck: Der Fussballclub fiebert dem Abstimmungstermin entgegen

Am Sonntag, 29. November, entscheiden die Stimmbürger von Au und Berneck darüber, ob ihr Fussballclub eine neue Anlage bekommt.

Remo Zollinger
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Mit Stellwänden und Gesprächen erläuterten Vereins- und Behördenmitglieder das Projekt.

Mit Stellwänden und Gesprächen erläuterten Vereins- und Behördenmitglieder das Projekt.

Bild: rez

Sechseinhalb Millionen Franken kosten die drei Erneuerungsprojekte, die der FC Au-Berneck anpeilt. Der grösste Teil (4,6 Mio.) ist für die Erstellung des neuen Garderobengebäudes vorgesehen, anderthalb Mio. kostet die Verschiebung und Erneuerung des Hauptspielfeldes, 0,4 Mio. für den Umbau des bestehenden Gebäudes und der Parkplätze. Die Gemeinde Berneck soll eine Million ans Projekt beisteuern. Das sind Daten, die schon lange bekannt sind. Die Abstimmung über die Projekte hätte nämlich schon im Mai stattfinden sollen, sie wurde wegen Corona aber verschoben.

Stattdessen wird der Verein erst am 29. November Klarheit bekommen. Dann findet in Au und Berneck die Abstimmung statt – und der Verein scheut keine Mühen für ein positives Ergebnis. So rührt er kräftig die Werbetrommel, besonders auf Sozialen Medien, wo Infos zum Projekt und Filme von Fürsprechern zu sehen sind.

Besucherandrang hielt sich in Grenzen

Der Verein und die das Projekt unterstützenden Behörden – das sind die Politischen Gemeinden Au und Berneck sowie die Ortsgemeinden der beiden Dörfer – setzen aber auch auf persönlichen Kontakt. Am Samstagmorgen fand auf der Degern ein Tag der offenen Tür statt, bei dem sie allen Interessierten für Fragen zur Verfügung standen.

Der Besucherandrang hielt sich in Grenzen. «Die Pläne sind vielen schon bekannt, weil sie schon lange da und in den Dörfern ein Gesprächsthema sind», sagte Projektleiter Oliver Bachmann. Dennoch hatte er kritische Fragen zu beantworten. Engagiert führte er durch die Stellwände, auf denen das Projekt und seine Finanzierung gezeigt waren. «Wichtig ist, dass die Bürger sich mit dem Projekt befassen und sie sich gut informiert fühlen», sagte Bachmann. Das werde auch an den Infoveranstaltungen in den Gemeinden angestrebt. An diesen ergreifen neben dem Projektleiter auch der Architekt sowie die Behörden das Wort – vielleicht werden sie mehr kritische Fragen beantworten müssen als am Samstagmorgen gestellt wurden.

Hinweis

Auf Donnerstag, 12. November, 19 Uhr, ist eine Informationsveranstaltung der Gemeinde Au zu diesem Thema geplant. In Berneck soll diese dann am Dienstag, 17. November, stattfinden.