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AU: Projekt Funkenwiese bleibt aktuell

Die Auer Ortsgemeinde ist unter Zeitdruck: Weil am 1. Oktober das neue Baugesetz in Kraft tritt, möchte sie für ein Bauprojekt an der Zollstrasse vorher noch Land einzonen.
Gert Bruderer
Der Teilzonenplan für die Wiese an der Zollstrasse liegt bis 18. September öffentlich auf. (Bild: Gert Bruderer)

Der Teilzonenplan für die Wiese an der Zollstrasse liegt bis 18. September öffentlich auf. (Bild: Gert Bruderer)

Gert Bruderer

Es ist nicht lange her, dass die Vorstellung von einem Dorf ohne eigenen Laden die Auerinnen und Auer bedrückte. Die Ortsgemeinde wirkte einer solchen ungewünschten Wirklichkeit entgegen, indem sie darauf hin­arbeitete, einen Grossverteiler ins Zentrum zu holen.

Inzwischen hinkt die Ortsgemeinde der Wirklichkeit einen Schritt hinterher, ohne dafür etwas zu können. Denn überraschend schnell war das Problem kein Problem mehr.

Am Vorhaben wird festgehalten

An der Zollstrasse hat die initiative Maria Kägi in Rekordzeit den schönen Laden «Go poschta» eingerichtet, und sowohl die ­Migros als auch Denner haben angekündigt, voraussichtlich im nächsten Frühsommer an der Nollenhornstrasse 7 (dem zuvor langjährigen SFS-Standort) je ein Geschäft zu eröffnen.

Die Ortsgemeinde mit ihrem Boden und die Rivag als Investorin stehen nun also mit einem weit gediehenen Projekt da, das abzubrechen kostspielig wäre. Der ursprüngliche Plan soll zwar ein wenig gestutzt worden sein, die Idee ist aber die gleiche geblieben: ein Wohn- und Geschäftshaus, in dem sich verschiedene Läden sowie ein Grossverteiler befinden.

Verhandlungen sind im Gange

Noch ein Grossverteiler, ist das nötig? «Das muss der Grossverteiler selbst wissen», antwortet der Auer Ortsgemeindepräsident Arthur Messmer. Verhandlungen seien im Gange, fügt er hinzu.

Um es publik zu machen, sei das Projekt noch nicht reif, sagt Messmer. Der Teilzonenplan, der die 3500 Quadratmeter der Ortsgemeinde an der Zollstrasse (die Wiese hinter der Tankstelle) betrifft, liegt noch bis 18. September öffentlich auf. Das Ziel ist ein Bau in den nächsten drei Jahren. Klappt’s mit der Umzonung, wird die Ortsgemeinde das Land dem Investor verkaufen, worüber die Ortsbürgerschaft abstimmen kann.

Die Verantwortlichen sind derzeit damit beschäftigt, noch vor Inkrafttreten des neuen kantonalen Planungs- und Baugesetzes ihr Bauprojekt aufzugleisen, also bis Ende September. Die nicht ganz ernst gemeinte Bemerkung, dann tue er bis dahin wohl nichts anderes mehr, kontert Arthur Messmer kurz und bündig: «Genau.»

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