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AU-HEERBRUGG: Schulrat muss argumentativ nachputzen

Die Fusionsidee ist noch nicht vom Tisch. Der Primarschulrat muss eine abstimmungsreife Vorlage erarbeiten. Auf diesen Bürgerentscheid reagierten zwei Schulrätinnen mit einer Rücktrittsankündigung.
Das Nein des Schulrats zu einer Fusion wurde weggewischt. (Bild: gb)

Das Nein des Schulrats zu einer Fusion wurde weggewischt. (Bild: gb)

Daniel Gebert hatte seinen Antrag an der Vorversammlung angekündigt und trug ihn an der Schulbürgerversammlung vor - ausdrücklich als Bürger, der seine Rechte wahrnehme, und nicht in seiner Rolle als GPK-Mitglied.Es geht ums frühe, rudimentär begründete Nein des Schulrats zu einer Integration der Primarschule in die politische Gemeinde. Gebert sagte, es sei aufwändig geprüft und Geld ausgegeben worden, aber anders als der Ge- meinderat habe der Schulrat die Weiterverfolgung des Projekts verneint, ohne den Bürger zu befragen. Bei einer so wichtigen Sache, fand Gebert, solle die Bürgerschaft das letzte Wort haben. Ein Heerbrugger und ein Auer Bürger sprachen von einem Misstrauensantrag und empfahlen die Ablehnung des Antrags. Die beiden gaben sich als Gegner einer Fusion zu erkennen und erhielten wie zuvor Gebert einigen Applaus. Die Abstimmung endete zugunsten des Antrags: 94 Stimmberechtigte wollen, dass der Schulrat bis 31. März 2019 eine abstimmungsreife Inkorporationsvereinbarung erarbeitet, 66 Bürgerinnen und Bürger stimmten dagegen. Sogleich folgte eine Ankündigung, die selbst Schulpräsident Walter Portmann überraschte. Schulrätin Anita Maurer wertete das Ergebnis als Misstrauensbeweis und sagte, sie stelle ihr Amt per Januar 2019 zur Verfügung. Dasselbe gab sodann auch Schulrätin Bettina Skala bekannt. Die Bürgerschaft nahm die beiden Rücktrittsankündigungen mit jäh einsetzendem Gemurmel zur Kenntnis.

Einstimmig wurde der Kredit von 775000 Franken für ein zusätzliches Klassenzimmer mit Gruppenraum sowie die teilweise Sanierung des Schulhauses Blattacker bejaht.

Reibungslos verlief die Bürgerversammlung der politischen Gemeinde. Einstimmig wurde die Jahresrechnung angenommen, mit einer Gegenstimme das Budget. Es bringt eine Steuerfussreduktion um 5 auf 90 Prozent.

Gert Bruderer

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