AU: Die Bürgerschaft ist rundum zufrieden

Knapp 300 Stimmberechtigte haben gestern den Bürgerabend besucht. Der geschäftliche Teil war schnell erledigt. Weder zu einzelnen Geschäften noch in der Umfrage meldete sich jemand zu Wort.

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Für die Dekoration der Halle waren die Frauen der Ortsverwaltungsräte verantwortlich. (Bilder: Kurt Latzer)

Für die Dekoration der Halle waren die Frauen der Ortsverwaltungsräte verantwortlich. (Bilder: Kurt Latzer)

Wie jedes Jahr am Bürgerabend der Ortsgemeinde Au kamen die Leute auch gestern in Scharen. Ingesamt waren über 300 Personen in der Mehrzweckhalle, 288 davon stimmberechtigt. In seiner gewohnt humoristischen Art brachte Arthur Messmer, Präsident der Ortsgemeinde Au, den offiziellen Teil des Bürgerabends in gut 20 Minuten über die Bühne. Denn all jene, die über die Arbeit des Rates, Rechnung, Budget und Geplantes detailliert Bescheid wissen wollten, hatten am Mittwochabend die Vorversammlung im Restaurant Engel besucht. Fürs Verabschieden der Jahresrechnung 2016, die mit einem Plus von über 90 000 Franken abschloss, brauchten GPK und Bürgerschaft exakt viereinhalb Minuten. Ähnlich schnell war die Vorlage des Budgets erledigt, weil auch hierüber niemand diskutieren wollte. Die allgemeine Umfrage war nach eineinhalb Minuten geschlossen.

Vor dem geschäftlichen Teil der Versammlung informierte Arthur Messmer nochmals kurz über das Einkaufszentrum, das auf der Funkenwiese in Planung ist. Wie bereits an der Vorversammlung meldete sich dazu auch diese Mal niemand zu Wort.

Bevor der Ortsgemeindepräsident die Bürgerinnen und Bürger zum Apéro entliess, verabschiedete er zwei Männer, die viel für die Ortsgemeinde geleistet haben. Markus Lichtenstern überprüfte einige Jahre die Geschäfte der Ortsverwaltung, Kurt Zellweger war im Rat acht Jahre lang für das Riet und die Reben verantwortlich.

Arthur Messmer hob im Zusammenhang mit der Arbeit von Kurt Zellweger vor allem dessen Einsatz zu Gunsten der Natur im Auer Riet in Lustenau hervor. «Mit den Naturinseln und Biotopen, die wir gemeinsam in den vergangenen Jahren im Riet schaffen konnten, wurden wir ausgezeichnet», sagte Messmer. In Lustenau habe man für die schöne Naturlandschaft den Binding-Preis in Empfang nehmen dürfen.

Kurt Latzer