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AU: Chukwumas Nachfolge interessiert

Die meisten Fragen der Kirchbürger an der Vorversammlung der katholischen Kirchgemeinde Au drehten sich um die bevorstehende Nachfolge von Mike Chukwuma. Gar nicht zu reden gab eine Ausgabe von 47000 Franken.
Remo Zollinger
Rund 40 Kirchbürgerinnen und Kirchbürger erschienen im Pfarreiheimsaal zur Vorversammlung. Rechts im Bild der Pfarreibeauftragte und Pastoralassistent Mike Chukwuma, der nach 14 Jahren im Dienst der Kirchgemeinde demissioniert. (Bild: Remo Zollinger)

Rund 40 Kirchbürgerinnen und Kirchbürger erschienen im Pfarreiheimsaal zur Vorversammlung. Rechts im Bild der Pfarreibeauftragte und Pastoralassistent Mike Chukwuma, der nach 14 Jahren im Dienst der Kirchgemeinde demissioniert. (Bild: Remo Zollinger)

Remo Zollinger

Seit 14 Jahren ist Mike Chukwuma Pfarreibeauftragter und Pastoralassistent von katholisch Au. Er hat nun das Pensionsalter erreicht, weshalb er seinen Rücktritt eingereicht hat. Für ihn wird nun eine Nachfolge gesucht. Diese löste an der Vorversammlung einige Gespräche aus – wobei es nicht um den Nachfolger Chukwumas direkt ging, sondern vielmehr um das komplizierte Auswahlverfahren.

Monika Bürki, die Präsidentin des Kirchenverwaltungsrates, bat um Verständnis, dass der Name des Nachfolgers noch nicht bekannt gemacht werden kann. Dies liegt daran, dass sich die Seelsorgeeinheit Au-Berneck-Heerbrugg für einen Berufseinsteiger entschieden hat, der noch auf die Missio des Bistums St. Gallen wartet. Die Kirchbürger interessierte, weshalb dieser Prozess so langwierig ist und was die Kirchgemeinde plant, wenn die Anstellung des nun Ausgewählten doch nicht zustande kommt. «Wir sind zu 99 Prozent sicher, dass es klappt», sagte Monika Bürki. Einen konkreten Plan B gebe es derzeit nicht. Mit der Bekanntgabe des Namen des neuen Pastoralassistenten ist bis Ende April zu rechnen.

47000 Franken für eine Machbarkeitsstudie

2018 plant die Kirchgemeinde Au keine grösseren Bauaktivitäten. Stark ins Gewicht fällt nur eine Zahl: 47000 Franken kostet eine Machbarkeitsstudie zur Zentrumsgestaltung. Ein Siegerprojekt für die Zentrumsgestaltung wurde bereits ausgewählt, «dieses muss aber noch stark überarbeitet werden», sagte Monika Bürki. Dies, damit die Anliegen und Interessen der Kirchgemeinde und vor allem der Kirchbürger in angemessener Weise vertreten werden könnten. Der geplante Aufwand gab an der Vorversammlung keinerlei Anlass zu Diskussionen.

Die Finanzen sind gut, doch bleiben sie es?

Ebenso wenig in Frage gestellt wurde die Jahresrechnung 2017, die einen Gewinn von 149242 Franken ausweist. Dieser kam zu einem grossen Teil dank einem deutlich höheren Steuereingang zustande, im Vergleich sind die anderen aufgeführten Punkte wie der Minderaufwand bei RU/IKRU eher klein. Der 2017 erzielte Gewinn wird als Reserve gutgeschrieben.

Für das kommende Jahr budgetiert die Kirchgemeinde Au einen Pluswert von 39100 Franken.

Zum Abschluss der Versammlung platzierte ein Bürger das Anliegen, die Kirchgemeinde möge eine auf fünf Jahre hinaus angelegte Finanzplanung in Angriff nehmen. Dies, um zu prüfen, welche Massnahmen ergriffen werden können, damit ein Anheben des Steuerfusses verhindert werden kann. Für 2018 wird er nicht angehoben: Er bleibt bei 21 Prozent, inklusive vier Prozent Zentralsteuern.

Die Kirchbürgerversammlung ist am Sonntag, 25. März, 11.15 Uhr, im Pfarreiheimsaal.

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