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AU: Blaues Haus fast 100 Jahre älter als gedacht

Im Rahmen des Aufrichtfestes hat das Blaue Haus am Donnerstag sein Türmli wieder bekommen. Luzius Knöpfli, Eigentümer des einstigen Verwaltungsgebäudes, sprach an der Feier über das wahre Alter des Hauses.
Kurt Latzer
Sie sind vom Objekt und der Arbeit begeistert (vorne, von links): Luzius Knöpfli, Besitzer des Blauen Hauses, und Daniel Kägi, ehemaliger Mieter; (hinten, von links): Architekt Björn Lutze und Bauleiter Peter Räss. (Bilder: Kurt Latzer)

Sie sind vom Objekt und der Arbeit begeistert (vorne, von links): Luzius Knöpfli, Besitzer des Blauen Hauses, und Daniel Kägi, ehemaliger Mieter; (hinten, von links): Architekt Björn Lutze und Bauleiter Peter Räss. (Bilder: Kurt Latzer)

Gegen 100 Personen trafen sich am Donnerstag beim Blauen Haus, darunter Vertreter der Bauherrschaft und des zuständigen Architekturbüros. Luzius Knöpfli sagte nach der Begrüssung der Gäste, das einstige Verwaltungsgebäude stamme nicht wie anfangs angenommen von 1729, sondern müsse zwischen 1650 und 1660 gebaut worden sein. «Bei Arbeiten in einem Raum sind Malereien entdeckt worden, die auf das 17. Jahrhundert schliessen lassen», sagte Knöpfli. In welchem Jahr genau das Blaue Haus entstanden ist, lasse sich bisher allerdings nicht feststellen. Ebenfalls an der Feier dabei war Daniel Kägi, 27 Jahre lang Mieter des Blauen Hauses. «Nur ihm ist es zu verdanken, dass das Haus nicht längst zerfallen ist. Er hat das Dach und anderes instand gehalten», sagte Luzius Knöpfli. Was der Liegenschaftsbesitzer und Arzt aus Walzenhausen da noch nicht wusste: Daniel Kägi hat er es auch zu verdanken, dass das alte Glöcklein und die metallene Wetterfahne wieder zum Vorschein gekommen sind. Beides hat Kägi vor dem Haus, beim Ausreissen von Brombeersträuchern, gefunden. Björn Lutze von Bänziger Lutze Architekten überreichte dem Bauherrn Glocke und Fahne, montiert auf einem alten Balkenstück, als Erinnerung an die Aufrichtfeier. Vor der Übergabe des Präsents sahen die Gäste, wie das Türmli auf den Giebel des Daches gesetzt und befestigt wurde. Bauleiter Peter Räss sagte: «Das Türmli ist neu, weil die Holzsubstanz des Originals zu schlecht und damit nicht mehr zu verwenden war.»

Kurt Latzer

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