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Atomsicher in den 1. August

Als Vorspann zum Nationalfeiertag lädt das Festungsmuseum Heldsberg am Samstag, 30. Juli, zu einem Tag des offenen Festungstores.

St. Margrethen. Von 10 bis 16 Uhr können die Besucher aus einem breiten Angebot auswählen. Spannende Filmvorführungen blenden in die Zeit des Zweiten Weltkrieges zurück, Sonderausstellungen wie «Armee und Sanität», Telefonzentralen und Funkgeräte der vergangenen Jahrzehnte oder Waffensammlungen zeigen die stets fortschreitende Technik. Vergangenes Jahr erhielt der Museumsverein Heldsberg als Leihgabe von der Ortsgemeinde St. Margrethen einen atomsicheren Unterstand, ASU genannt. Während des Kalten Krieges baute die Armee Hunderte von ASU als nuklearwaffensichere Feldunterstände mit Notausgängen aus teils vorgefertigten Betonelementen. Wann das atomare Wettrüsten besonders zwischen den USA und der Sowjetunion ein Ende haben würde, wusste damals niemand. Die Unterstände wurden ab 1960 erstellt für die Feldtruppen, für Kommando- und Sanitätsposten, als Übermittlungszentren und dergleichen. Stündlich werden Führungen angeboten zu einem ASU am oberen Heldsberg. Zugleich kann der zweistöckige Bunker Nord auf der Abdeckung der Artilleriefestung Heldsberg besichtigt werden, der original eingerichtet ist. Eine Festwirtschaft lädt zum Verweilen. (pd)

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