Asylzentrum: Verhandlungen verzögern sich

ALTSTÄTTEN. Die Verhandlungen der Stadt Altstätten mit dem Bund über den Bau eines neuen Empfangs- und Verfahrenszentrums beim Regionalgefängnis im Fleuben können frühestens nach der Debatte im Ständerat zur Asylgesetzrevision fortgesetzt werden, heisst es in einer Medienmitteilung von gestern.

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ALTSTÄTTEN. Die Verhandlungen der Stadt Altstätten mit dem Bund über den Bau eines neuen Empfangs- und Verfahrenszentrums beim Regionalgefängnis im Fleuben können frühestens nach der Debatte im Ständerat zur Asylgesetzrevision fortgesetzt werden, heisst es in einer Medienmitteilung von gestern. Die Herbstsession der eidgenössischen Räte beginnt am 10. September.

Bevölkerung verunsichert

Angesichts der Verunsicherung in der Bevölkerung bedaure man die Verzögerung sehr. «Der Verhandlungsprozess dauert bedeutend länger als wir erwartet hatten», sagt Stadtpräsident Daniel Bühler auf Nachfrage.

Stadtrat hält Kontakt aufrecht

Wegen der laufenden Asyldebatte könne das Bundesamt für Migration aber derzeit keine verbindlichen Zusagen machen und auch keine Konzepte zur Beschäftigung und Betreuung der Asylbewerber einreichen, wie sie die Stadt vom Bund gefordert hat. Man halte den Kontakt zum Bundesamt aber aufrecht, wird in der Medienmitteilung betont. (mt)