«artgarden» – eine Erfolgsgeschichte

Am 8. April wurde die «artgarden» in Altstätten eröffnet und lockte seither viele Besucherinnen und Besucher ins Städtli. Gartenbauer hatten sich einiges einfallen lassen und viel Aufwand betrieben, die Stadt frühlingshaft herauszuputzen. Die Gartenausstellung dauert noch bis 1. Mai.

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Relaxen am Engelplatz: Auch die drei sympathischen Osterhäsinnen, die Ostereier an die Besucher verteilten, brauchten mal eine Pause. (Bilder: Angelika Rieger)

Relaxen am Engelplatz: Auch die drei sympathischen Osterhäsinnen, die Ostereier an die Besucher verteilten, brauchten mal eine Pause. (Bilder: Angelika Rieger)

Altstätten. Die «artgarden»-Veranstalter dürfen sich glücklich schätzen, dass bis jetzt durchgehend Königswetter herrschte. So konnte Altstätten als grüne Oase von den Besuchern, aber auch von den Einheimischen, so richtig genossen werden.

Bringt Leben ins Städtli

Egal, ob von nah oder fern, ob Gross oder Klein, älter oder jünger – die «artgarden» kommt bei den Besucherinnen und Besuchern sehr gut an. Mehr noch, sie alle sind der Meinung, dass das Städtli eine enorme Aufwertung erfährt. Und dass die Veranstaltung der Igea (Interessengemeinschaft Einkaufen in Altstätten) ruhig noch etwas länger dauern dürfte, darüber waren sich ebenfalls alle einig. «Es ist einfach ein schönes Einkaufen in Altstätten, wenn die Stadt geschmückt ist und Strassencafés in der autofreien Zone zum gemütlichen Verweilen einladen», war der Tenor. «Die <artgarden> bringt Leben ins Städtli.» Mit dem ersten Bauernmarkt der Saison, dem Besuch des Osterhasen und dem grössten Rôtisseur-Barbeque-Smoker Europas, der gerade aus Budapest kam und anschliessend weiter nach Wien und Oslo fährt, wurde den Besuchern am Samstag einiges geboten.

Eine grüne Oase

Mit der «artgarden»-Gartenausstellung läutet Altstätten den Frühling ein. Das Städtli wurde in eine blühende Landschaft verwandelt. Die Brunnen in der Altstadt sind liebevoll dekoriert. Elf Gartenbauer und Floristen aus Altstätten und Umgebung haben elf Gärten mit Natursteinen, Wasserspielen, Brunnen, steinernen Sitzecken und vielen Pflanzen gestaltet. Besonders gemütlich lässt es sich in der Frühlingslounge, die während der «artgarden» vom Gemeinnützigen Frauenverein Altstätten betrieben wird, sitzen.

Die Garten-Ausstellung dauert noch bis zum 1. Mai. Am nächsten Samstag, 30. April, spielt die Hofkapelle auf. (ari)

«Eiertütschen» ist das Lieblingsosterspiel der Deutschschweizer. Die Eier bekamen Raffaela Grillo und Nathalie Fuhrer vom Osterhasen.

«Eiertütschen» ist das Lieblingsosterspiel der Deutschschweizer. Die Eier bekamen Raffaela Grillo und Nathalie Fuhrer vom Osterhasen.

Big Boy Nr. 1: Europas grösster Rotisserie-Barbeque-Smoker war ein Erlebnis und bot pures Essvergnügen.

Big Boy Nr. 1: Europas grösster Rotisserie-Barbeque-Smoker war ein Erlebnis und bot pures Essvergnügen.

Kuchen auf dem Tablett serviert: Ganz schön wunderfitzig und überhaupt nicht schüchtern ist die Eselin Mulela. Sie hätte zu gerne ebenfalls von dem Kuchen genascht.

Kuchen auf dem Tablett serviert: Ganz schön wunderfitzig und überhaupt nicht schüchtern ist die Eselin Mulela. Sie hätte zu gerne ebenfalls von dem Kuchen genascht.

Der Verein Connect bot für die kleinen Besucher Ponyreiten an.

Der Verein Connect bot für die kleinen Besucher Ponyreiten an.

Die Osterhasen sind mit dem Eselgespann im Städtli unterwegs. Eine Attraktion vor allem für die kleinen Besucher.

Die Osterhasen sind mit dem Eselgespann im Städtli unterwegs. Eine Attraktion vor allem für die kleinen Besucher.

Frühlingslounge: Die Städtlibesucher genossen den gemütlichen Höck in der Frühlingslounge mit ihrer grünen Umgebung, die während der «artgarden» vom gemeinnützigen Frauenverein betrieben wird.

Frühlingslounge: Die Städtlibesucher genossen den gemütlichen Höck in der Frühlingslounge mit ihrer grünen Umgebung, die während der «artgarden» vom gemeinnützigen Frauenverein betrieben wird.

Von der Lässigkeit des Seins sprachen Corina Jecklin, Chur, und Edmund Bonna, Triesenberg. «Die artgarden bringt Leben in die Stadt, lädt zum Verweilen ein und erlaubt die Kontaktpflege auf angenehmste Art und Weise.»

Von der Lässigkeit des Seins sprachen Corina Jecklin, Chur, und Edmund Bonna, Triesenberg. «Die artgarden bringt Leben in die Stadt, lädt zum Verweilen ein und erlaubt die Kontaktpflege auf angenehmste Art und Weise.»

Lena Enz (l.) und Helena Krüsi, Altstätten, finden die Vielfalt der Gestaltung der «artgarden» durch die Gartenbauer am schönsten. «Blumen, Stein und Holz wurde verwendet. Ausserdem konzentrierte man sich nicht nur auf die Marktgasse.»

Lena Enz (l.) und Helena Krüsi, Altstätten, finden die Vielfalt der Gestaltung der «artgarden» durch die Gartenbauer am schönsten. «Blumen, Stein und Holz wurde verwendet. Ausserdem konzentrierte man sich nicht nur auf die Marktgasse.»

Der Altstätter Georg Klaiber ist von der «artgarden» restlos begeistert. «Sie dürfte ruhig noch etwas länger dauern», findet er. «Hätte ich Platz, würde ich die Brunnenanlage beim Frauenhofplatz sofort in meinem Garten umsetzen.»

Der Altstätter Georg Klaiber ist von der «artgarden» restlos begeistert. «Sie dürfte ruhig noch etwas länger dauern», findet er. «Hätte ich Platz, würde ich die Brunnenanlage beim Frauenhofplatz sofort in meinem Garten umsetzen.»

René und Lilo Sieber, Trogen, finden, dass die «artgarden» Altstätten gut steht. «Die Stadt sollte immer so herausgeputzt sein. Wir nehmen viele Eindrücke von der artgarden mit. Vor allem das Mediterrane hat es uns angetan.»

René und Lilo Sieber, Trogen, finden, dass die «artgarden» Altstätten gut steht. «Die Stadt sollte immer so herausgeputzt sein. Wir nehmen viele Eindrücke von der artgarden mit. Vor allem das Mediterrane hat es uns angetan.»

Iwan Thür ist in Widnau zu Hause. «Ich komme nach Altstätten, weil ich die schöne Altstadt schätze, die Einkaufsmöglichkeiten in den zentral liegenden Geschäften und die Cafés, die Erholung und Kontaktpflege erlauben.»

Iwan Thür ist in Widnau zu Hause. «Ich komme nach Altstätten, weil ich die schöne Altstadt schätze, die Einkaufsmöglichkeiten in den zentral liegenden Geschäften und die Cafés, die Erholung und Kontaktpflege erlauben.»

Markus Gilger, Altstätten, fände die Idee, das Altstätter Zentrum autofrei zu machen, super. «Die &lt;artgarden&gt; zeigt, wie es sein könnte. Die Marktgasse würde an Qualität gewinnen. Nicht nur Touristen, sondern auch Anwohner würden profitieren.

Markus Gilger, Altstätten, fände die Idee, das Altstätter Zentrum autofrei zu machen, super. «Die <artgarden> zeigt, wie es sein könnte. Die Marktgasse würde an Qualität gewinnen. Nicht nur Touristen, sondern auch Anwohner würden profitieren.