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Antenne mit höherer Leistung als zuerst geplant

Salt hat seine Pläne für eine Handyantenne überarbeitet. Zum Ärger der Anwohner.
Jesko Calderara

Vor etwas mehr als einem Jahr sorgte die geplante Mobilfunkantenne auf dem Grundstück der Firma Weiss AG in Walzenhausen für Ärger. Inhaber des Unternehmens ist der frühere Ausserrhoder Ständerat Hans Altherr. Bis zum 19. September lag das Baugesuch der Salt Mobile SA nun erneut auf. «Das Verfahren von 2015 war lediglich sistiert», sagt Gemeindeschreiberin Nathalie Cipolletta. Da das Standortdatenblatt falsch und unvollständig gewesen sei, habe es neu eingereicht werden müssen.

Nach Protesten sistiert Salt das Baugesuch

Der Sendemast soll 8,8 Meter und die Antenne zwei Meter hoch werden. Nach eigenen Angaben hat die Salt eine korrigierte Berechnung der sogenannt nichtionisierten Strahlung, des Elektrosmogs, eingereicht. «Damit bekommen wir mehr Leistung», bestätigt die Salt-Medienstelle. Konkret wird die Sendeleistung im überarbeiteten Baugesuch mit 2690 Watt angegeben, was ungefähr 30 Prozent über der ersten Version liegt.

Gegen die Pläne des Telekommunikationsunternehmens Salt gab es letztes Jahr Widerstand. So waren 13 Einsprachen eingegangen. Diesen Schritt ein zweitesmal gemacht hat Armin Bayard, der in unmittelbarer Umgebung des vorgesehenen Antennen-Standorts wohnt. Er ärgert sich vor allem über die Vorgehensweise der Gemeinde und der Bauherrin. «Salt hat das erste Baugesuch nach Protesten aus der Bevölkerung plötzlich sistiert», sagt Bayard. Dadurch sei von behördlicher Seite nicht mehr auf die Einsprachen eingegangen worden.

Bayard bemängelt noch andere Punkte. Wie könne es sein, dass ein Jahr später, noch vor Behandlung der Einsprachen, das Gesuch für eine höchst umstrittene Funkanlage mit weit höheren Strahlen-Werten neu aufgelegt werde, fragt er sich. Er empfinde dies als Affront gegenüber der Bevölkerung.

Ihre Opposition begründeten die Anwohnerinnen und Anwohner vor einem Jahr besonders mit den befürchteten gesundheitlichen Risiken der Funkstrahlen. So könne Elektrosmog zu Schlafstörungen, Burn-out oder Hyperaktivität bei Kindern führen. Wann die Funkantenne in Betrieb geht, ist offen.

Salt will an einem Treffen der Einsprecher teilnehmen, sollte das Telekommunikationsunternehmen von der Gemeinde dazu eingeladen werden.

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